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Ajax Cape Town - Mamelodi Sundowns  2:0 (1:0)

  am 27.05.2007, Absa Stadium Durban, Südafrika, Absa Cup Final, 40.000 Zuschauer  


Endlich das langersehnte erste Spiel im ABSA Stadium in Durban, und noch dazu das Cup Finale zwischen dem frisch gebackenen Meister Mamelodi Sundowns aus Pretoria gegen Ajax Cape Town. Schon am Nachmittag wurden Busladungen von Fans aus Kapstadt (1600km entfernt) und Pretoria (600 km entfernt) in der Stadt gesehen. Am Abend wurde dann mit dem Taxi zum Ground angereist, Tickets im Vorverkauf für nicht mal drei Euro waren schon gekauft. Beim Stadion angekommen ein leicht ungutes Gefühl, da es bereits dunkel wurde und Durban nicht unbedingt die sicherste Stadt ist. Bereits am Weg zum Stadion drei mal Leibesvisitation und Kontrolle der Tickets, am Stadioneingang noch mal. Das Stadion selbst kenne ich bereits von zwei Besuchen von Rugby Spielen. Ein sehr schönes Stadion, mit extrem steilen Tribünen, jede Menge Pubs auf den sechs Ebenen und 52.000 Sitzplätzen. Schade, das hier nicht bei der Weltmeisterschaft 2010 gespielt wird. Hierfür wird direkt gegenüber, am Platz wo das alte Kings Park Stadium stand, ein Stadion wie jedes andere errichtet, von dem aber noch nicht viel zu sehen ist.
Im Level 1 und 2 waren die Tore bereits wegen Überfüllung geschlossen, also in der dritten Ebene nahe der Mittellinie den Platz geentert. Auch der Sektor war total voll, ein Wahnsinnsgedränge und ich weiß nicht ob wir so verloren ausgesehen haben, oder warum, auf jeden Fall haben uns ein paar Leute zirka 20 Reihen über uns gezeigt, dass bei ihnen noch 3 Plätze frei waren. Wir sind dann in der Mitte vom Ajax Fan Block gesessen, eine Ansammlung skurriler Gestalten. Viele Rastas und weiße Familien die aus Bloemfontein angereist sind, alte Männer ohne Zähne, viele Menschen mit Tröten und lustigen Kopfbedeckungen, aber alle sehr (gast)freundlich. Den ersten richtigen Schock gehabt, als in der Reihe vor mir 3 Leute mit ihren abgebrochenen Flaschenhälsen spielten. Wie kommen die damit ins Stadion und was zum Teufel wollen sie damit anfangen? Der Schock ist schnell wieder verflogen, in den Teil aus dem man normal das edle Hopfengetränk trinkt haben sie einen Filter reingemacht und den Rest mit Dagga (=Gras) und anderen soliden Substanzen gefüllt. Gekifft wurde die ganze Zeit hindurch von sehr sehr vielen der anwesenden Ajax Fans, dementsprechend schwer waren sie zum Teil auch zu verstehen, wenn sie mit einem sprachen. Beim Rugby Spiel im selben Stadion wurde ich von Securitys freundlich gebeten meine Zigarette auszumachen…
Für mich eigenartig war, daß die gegnerischen Fans nicht voneinander getrennt wurden, also die Kapstadt Fans, die klar in der Unterzahl waren, saßen zwar zusammen, doch gingen immer wieder Sundowns Fans vorbei, und auch über uns saßen Fans der gegnerischen Mannschaft. Auch Fans anderer Vereine: Bloemfontein Celtics, Kaizer Chiefs und Orlando Pirates präsentierten ihre Farben im Stadion. Die Fans provozierten und verarschten sich untereinander mehr als ich es in Österreich je erlebt habe, trotzdem entstand keine wirklich aggressive Stimmung und neben kleineren Reibereien zwischen Einzelpersonen gab es keine Ausschreitungen.
Das Spiel war auf hohem Niveau, läuferisch und technisch sehr starker Spieler auf beiden Seiten, aber alles nur bis zum Strafraum, dann oft zu verspielt und relativ wenig Chancen auf beiden Seiten. In der ersten Halbzeit dominierte Ajax und ging bereits nach 13 Minuten in Führung. In der zweiten Halbzeit bettelte Kapstadt um den Ausgleich, ein schwerer Tormannfehler, der außerhalb des Strafraums mit dem Kopf klären wollte und genau zu einem Gegenspieler paßte, der keine Mühe hatte einzunetzen, entschied das Spiel 10 Minuten vor Schluß. Und die Party die das ganze Spiel über im Ajax Block statt fand, wurde noch intensiver, lauter, tanzfreudiger…
Die Mamelodi Sundowns Fans konnte man während dem Spiel nur ein paar mal akustisch wahrnehmen, dann aber um so lauter. Optisch waren auf jeden Fall auch sie nett anzusehen. Nach dem zweiten Cup Sieg in der jungen Geschichte des Sattelitenklubs von Ajax Amsterdam, dann noch die Pokalübergabe in Richtung Haupttribuene. So das die Ajax Fans nicht wirklich etwas davon sehen konnten, war aber im allgemeinen eher unspektakulär und doch emotionslos. Nach dem Spiel noch eine ganze Stunde auf unser Taxi gewartet, was auch nicht die angenehmste Situation nachts in Südafrika ist, aber zum Glück nichts passiert und nächste Woche geht’s schon wieder ins ABSA Stadium zum Länderspiel Südafrika gegen Tschad




































































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