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SK Eldus Mocenok - AS Trencín  0:3 (0:1)

  am 15.04.2007, Stadión ŠK Eldus Mocenok, Slowakei, Corgon Liga, 689 Zuschauer  


Samstag der Heimsieg gegen Tirol, am Dienstag gings nach Mattersburg – also Zeit genug, um den Sonntag sinnlos durchs nordöstliche Nachbarland zu hoppen. Diesmal konnte sich lediglich die minimale Stammbesatzung des KKM, die Turbotwins, dazu aufraffen, gegen etwa 07.30 Uhr die Tagwache anzusetzen. Nach Kaffee und Sonntagszeitung gings relativ zügig via Bratislava über Bundesstraße, Autobahn und nochmals teils recht abenteuerliche Bundesstraße nach Moèenok – insgesamt knapp 140 Kilometer. Trotz Geldwechsel und Bier- und Zigarettenkauf war man pünktlich um 10.30 Uhr vor Ort, um das heutige Spiel im Abstiegs-Playoff der höchsten slowakischen Liga zu verfolgen. Die Heimischen trafen auf die uns bereits bekannten Gäste aus Trenèín.
Die Kasse, an der zwei junge Damen die Karten um etwa zwei Euro an Mann und Frau brachten, wurde rasch passiert. Innen gabs dann nichts Besonderes zu sehen: An drei Seiten des Grounds hat man zwei Sitzreihen Plastikgestühl auf eine Holz-Eisen-Unterkonstruktion montiert. Unterbrochen sind diese durch die überdachte Haupttribüne, die etwa 50 Meter breit und 10 Meter hoch ist und durch die beiden Stehplatz-Konstrukte für die Heim- und Auswärts-Supporter, die man auf Sechzehnerhöhe derselben Torseite jeweils gegenüber montiert hatte. Auf der vierten Seite gibt’s Schotter und einen Bauzaun, der den Auswärtsblock abgrenzt. Insgesamt finden hier – mit der Wiese im Hintergrund - etwa 1.000 Leute Platz. An diesem Sonntagvormittag waren es knapp 700.
Außer den üblichen Matineepensionisten, die man auch auf Wiener Unterhausplätzen immer wieder antrifft, gabs auch zwei Fanblocks. Die durchaus motiviert wirkenden Gäste, etwa 10 Mann hoch, hatten sich hinter einem überdimensionalen Transparent mit dem Aufdruck „Trenchtown Gansters“ postiert und versuchten sich auch in etwas zaghaftem Support. Auf der Gegenseite hatten sich rund 20 Fans mit etwa halb so vielen Zauntüchern postiert. Von „Ultras“ über „Hooligans“ bis zum Sponsor „Eldus“ gabs dort alles zu lesen, was man eben auf Omas alte Leintücher malen konnte. Dass es kein „Händeschütteln“ zur Pause gab, lag einerseits daran, dass von Seiten Trenèíns der Nachdruck fehlte, andererseits an den vier anwesenden Bullen und vor allem daran, dass es bei Moèenok weder „Gute“ noch „Alte“ gab. So warfen sich die Auswärtsfans auch gleich in Pose, als Kupfa sie ablichtete und vergasen daraufhin auch gleich, auch nur einen „Wächter“ beim Fetzen zu lassen – es wäre ein leichtes gewesen, diesen zu ziehen – naja.
Zum Match gibt’s wenig zu sagen. Je länger es dauerte, desto größer wurde das Übergewicht der Gäste, welche dann letztendlich auch verdient mit 3:0 gewannen. Die Kantine in Form eines alten Wohnwagens wurde vor allem von mir noch recht brav frequentiert, gabs dort doch Bier um 50 und einen hervorragenden doppelten Schnaps um 40 Cent. Mit Schlusspfiff nahm man Abschied, wie wohl auch die Heimischen von ihren Erstligaträumen. Schließlich wartete 40 Kilometer weiter südlich die nächste Partie auf uns und diese musste im Ort selbst erst lokalisiert werden.
















































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