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1. FC Kaiserslautern - MSV Duisburg  0:3 (0:1)

  am 02.04.2007, Fritz Walter Stadion, Deutschland, 2. Bundesliga, 39.032 Zuschauer  


Geballte 8 Stunden Präsentationstechnik in Perfektion musste man sich einimpfen lassen und statt dem geplanten Abendtermin wurde von mir der Montags-DSF-Kick FCK vs. MSV vorgeschoben. Via Internet besorgte man sich schon Wochen zuvor sein Ticket auf der Südtribüne um Fototechnisch ja alle Ereignisse auf Speicherkarte bannen zu können!
Recht knapp erreichte man die einzig mögliche Zugverbindung. Den ICE 79 vom Frankfurter HBF um 18:05 Uhr abgehend und nach Umstieg in Mannheim ging es im Intercity dann nach Kaiserslautern HBF! Dort kam man eine Dreiviertel-Stunde vor Ankick an. Die Orientierung zu finden war eine Leichtigkeit, da zur Abwechslung in diesen 2 Fußballtagen mal echt die Hölle los war. In Eilesschritten wurde der Betzenberg bestiegen und nach recht oberflächigen Eingangskontrollen war man schon drinnen. Schon ein beeindruckendes Gebilde dieses Fritz Walter Stadion. Steile Ränge und eine echt gute Akustik erwarten den Besucher im 67.663 Fans fassenden Fritz Walter-Stadion von innen. An diesem heutigen Montagabend waren es dann aber nur 39.032 Besucher die die Stadiontore passierten. Dieser Fußballtermin dürfte aber wohl doch nicht jedermanns Sache sein. Von FCK Seite gab es dazu auch einen überdimensionalen Doppelhalter: „TV fickt dein Hirn“ aus dem oberen Teil der Kurve zu HZ 2 hinter dem Ultras-Fetzen präsentiert.
Zusätzlich hing im unteren Teil der Tribüne noch der Banner: We don`t like Mondays! FCK-Fans gegen Montagsspiele“.
Interessant die Aufteilung der Transparente auf Heimseite, speziell die der Generation Luzifer. So hängt einerseits der Hauptbanner fernsehgerecht, mittig hinter dem Tor ganz unten. Die Gruppe selbst dürfte dann aber hinter dem „Ultras“ Banner im 2. Rang zuhause sein. Vorsänger stand dann aber wiederum halb links im unteren Teil der Kurve (von der Süd aus gesehen). Zu Gast war heute beim Heimverein die befreundete Horda aus Metz. 2 Transparente hatten die Jungs mitgebracht, welche über dem Ultras-Banner hängen durften!
Aus Duisburg waren rund 1.000 Mann angereist, welche auf der Osttribüne im schmalen, dafür sehr weit rauf gehenden Block 17.1 untergebracht waren und dort für mächtig Wirbel sorgten. 90 Minuten wurde Gas gegeben und man war auch ganz ordentlich über deren Liedervielfalt überrascht. Unterstützt zudem auch noch durch zig Fahnen in diversen Größen im Dauereinsatz, sowie vereinzelte Doppelhalter und viele gute Schalparaden, wo der größte Teil des Blocks mitmachte!
Doch trotz aller Motivation konnten sich die Jungs im Osten nur selten Gehör verschaffen, da die Westtribüne echt sehr geil von Beginn weg loslegte. Schon vor Spielbeginn kam fast Gänsehaut auf, als zur Vereinshymne tausende Schals gen Himmel gestreckt wurden und auch eine zweistellige Zahl an Schwenkern zum Einsatz kam. Ein ähnliches Bild dann auch zu Beginn, nur kam jetzt auch noch der Banner: „Hier wurden aus Spielern Legenden gemacht! Zu alter Stärke mit aller Macht!“ präsentiert und im oberen Teil gab es ebenfalls noch ein paar aufmunternde Worte fürs Team (Kopf hoch - Gemeinsam ins Oberhaus!) zu lesen! Dazu auch noch einige Gramm weißer Rauch (wie auch zwischendurch 2x). Die Fans erhofften sich ja immer noch trotz des Punkterückstandes noch den ev. Wiederaufstieg in Bundesliga 1!
Dazu hätten heute aber 3 Punkte eingefahren werden müssen, was aber nicht gelang. Zu souverän agierte der MSV am Feld und zu leichtfertig vergab Kaiserslautern die sich Ihnen bietenden Chancen am Feld. Und Tore die man nicht schießt bekommt man, lautet nicht nur ein allseits bekannte Fußballweisheit, sondern entspricht oftmals auch der Wahrheit, wie sich heute wieder bestätigte!
So hatten die Jungs aus Duisburg in Halbzeit 2 nach den Toren mächtig zu feiern und hatten auch ihren Spaß dabei! Spätestens nach dem 2. Gegentor schlief die Westtribüne dann komplett ein und man hörte nur mehr die Blauen singen.
Eine erschreckend große Zahl an Personen verließ das Stadion schon weit vor Abpfiff und gab somit jegliche Hoffnung komplett auf. Doch genauso wenig Gegenwehr wie es nun von der Tribünenseite gab, setzte es auch am Feld, weswegen Tor 3 nur mehr eine Frage der Zeit war und dieses dann auch noch fiel. Für mich ging es nach den 90 Minuten dann auch wieder flotten Schrittes Richtung Bahnhof, den Berg abwärts und nach einer recht mühsamen einstündigen Schnellbahnfahrt in übervollen Waggons wurden die letzten Kilometer wieder via ICE nach Frankfurt runtergespult, ehe man nach einer weiteren Taxifahrt, das Hotel um 2 Uhr morgens erreichte!
Ganz nette 3 Partien die man sich da zu Gemüte geführt hatte und mit dieser aufgezwungenen Arbeitsreise verbinden konnte. Tags darauf landete man gegen 22 Uhr Abends dann endlich wieder im schönen Wien-Schwechat!




















































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