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St. Patricks Athletic FC - Dungannon Swifts  5:0 (2:0)

  am 26.03.2007, Richmond Park, Irland, Setanta Sports Cup, 1.264 Zuschauer  


Am Montag folgte dann ein ziemlich harter Tag im Job, aber nichtsdestotrotz lehnte ich abends das Angebot, auszuspannen und anschließend auf Firmenkosten mit ins luxuriöse Hotelrestaurant zu kommen, ab. Schließlich stand am anderen Ende der Stadt eine Partie des Setanta Sport Cup an. Dies ist eine Art Ligacup, der vom größten lokalen Sportsender gesponsert und zumindest zu Beginn in zwei Gruppen zu je vier Teams ausgespielt wird. Nach einer guten halben Stunde Straßenbahn und etwa 20 Minuten Fußweg war ich in der Emmet Road angekommen, hinter deren alten Backsteinhäusern sich das Stadion von St. Patrick´s Athletic, der Richmond Park, „versteckt“. An der Häuserfront außen gabs schon rot-weiße Plakate mit der Spielansetzung, ein paar Wimpelgirlanden und ein großes Transparent mit der Aufschrift „Saints are here today“ – ein sehr netter Anblick. An der Ecke stand eine Art fahrender Würstelstand, an dem die Leute bereits ordentlich in zwei Reihen um Tickets anstanden. Diesmal leider keine Studentenermäßigung und Karten für den Stand um happige 15 Euro – hier ist eben alles eine Spur teurer als in Österreich. Egal – noch schnell ein Sturzpint im angrenzenden Lokal und dann rein in die Bude und zwar durch extrem enge britische Eingänge.
Drin gibts eine etwa 80 Meter lange, überdachte und rot bestuhlte Haupttribüne, für die man noch mal zehn Euro mehr hätte berappen müssen. Hinter einem Tor eine künstliche Böschung, die vom Eingang herunter zur Gegengeraden führt, hinter dem anderen eine scheunenähnliche Stehplatztribüne, auf der sich’s die Homesupporter langsam gemütlich machten. Die Gegengerade selbst hat etwa zehn betonierte Reihen Stehstiegen zu bieten und in der Mitte einen kleinen Turm, auf dem sich das Fernsehen postiert hatte. Insgesamt „very british“ das ganze – und eben auch das wusste (mir) zu gefallen – ein sehr stimmungsvolles Bild, noch dazu im Sonnenuntergang von Dublin. Bei „sold out“ finden hier 5.340 Besucher Platz.
Fantechnisch wars auch interessanter als am Vortag: Die gut 50 Fans der „Pats“, wie der Verein hier liebevoll genannt wird, hatten sich zwar in der „Scheune“ postiert, ihre 6 Zaunbanner aber gegenüber an der Böschung montiert – hierzulande unmöglich. Die etwa 30 Gästefans der Swifts waren in der Mitte der Haupttribüne postiert, waren im Durchschnitt keine 20 Jahre alt, hatten außer einem großen blau-weißen Zauntuch auch noch ein paar Trommeln dabei und versuchten zu Beginn, Stimmung zu machen. Insgesamt waren an diesem Abend immerhin über 1.200 Leute gekommen.

Am Feld gabs 20 Minuten offenen Schlagabtausch – dann übernahmen jedoch die Hausherren eindeutig das Kommando und ließen die Anwesenden vor der Pause zweimal jubeln. Die Gästefanschar war spätestens beim 2:0 knapp vor Halbzeit verstummt – hinter dem Tor sang man sich fröhlich ein und bei guten Aktionen und den Toren ging auch der Rest der Bude ganz ordentlich mit. Kulinarisch war eher Ebbe, obwohl der mit Zwiebelringen, Senf, Ketchup und einer Majo-artigen Sauce selbst zu tunende Hotdog um drei Euro überzeugen konnte. Das richtige Getränk, um dieses „Ding“ runterzuspülen, hatte ich aber noch nicht entdeckt. In der Pause schloss ich mich daher einigen motiviert wirkenden Jungs an, verließ das Stadion und fand mich 30 Meter weiter in einem leeren Pub wieder. Eine Minute später hatte ich, so wie die meisten anderen auch, 2 Pints hervorragendes Ale in Händen und weitere fünf Minuten später war das Pub gerammelt voll. Also runter mit dem Gekauften, Karte am Eingang wieder hergezeigt und wieder rein ins Stadion. Lässige Praxis, muss ich sagen – und dass ich wegen der etwas verspäteten Rückkehr das 3:0 versäumt hatte, störte mich auch recht wenig. In Halbzeit zwei blieb ich auf der Böschung beim Ausgang und sah überlegene Pats, die zur Freude des Publikums nicht nur ihrer Favoritenrolle gerecht wurden, sondern teilweise sogar in die Trickkiste griffen. 5:0 hieß es am Ende und nach meiner Rückkehr ins Hotelzimmer ließ ich den Abend mit einer Tüte Fastfood und einem Kaltgetränk aus der Minibar geruhsam ausklingen.








































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