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Wuppertaler SV - Chemnitzer FC  3:1 (2:1)

  am 27.05.2006, Stadion am Zoo, Deutschland, Regionalliga Nord, 1.300 Zuschauer  


Samstag, Spiel 2. Heute sollte es eine Liga höher sein, da auch in der Regionalliga Nord die letzte Runde am Programm stand. Per VRR-Ticket ging es um die Mittagszeit gen Wuppertal. Hier kann dann eine quasi einmalige Anreisevariante gewählt werden, per Wuppertaler Schwebebahn gings dann in luftiger Höhe über der Wupper direkt zum Stadion am Zoo (auch direkt neben dem Tiergarten wie gestern in Krefeld). Ebenso einmalig die sonstige Architektur dieses Grounds. Deutschlands einziges Stadion mit einer noch integrierten Radrennbahn in bzw. unter den Stehplatzkurven. Wieder eine Wohltat der sonst so einheitlichen neuen Optik der sterilen Stadionneubauwelle. Zwar bringt das ganze nicht nur Vorteile mit sich (z.B. die Distanz zum Spielfeld, oder die schlechte Sicht in den Kurven über den Zaun), aber diese besondere Individualität sticht natürlich schon hervor.
Einige Teile stehen ja nach wie vor unter Denkmalschutz und sind sozusagen originalgetreu erhalten, manches wurde aber schon adaptiert und erneuert (allem voran natürlich die Haupttribüne und auch die Sitzplätze der Gegengeraden unten). Auch ein größerer Umbauplan liegt schon fertig in den Läden, noch fehlt es aber an der Realisierung. Für uns „Besucher“ heute gut so. Früher oder später wird hier sicher auch modernisiert und umgebaut werden.
Sportlich war heute bei beiden Teams schon vor Anpfiff irgendwie die Luft raus. Wuppertal spielte eine, sagen wir mal, eher mittelmässige Saison. Der Chemnitzer FC stand relativ bald als erster Absteiger fest und gab heute die Abschiedsvorstellung in der dritthöchsten Spielklasse. Trotzdem Respekt vor den doch zahlreichen Auswärtsfahrern der Chemnitzer, als Fixabsteiger mit gut 200-300 geschätzten Mann vor Ort. Für den doch weiten Weg eine respektable Anzahl. Dies versetzte die hiesige Polizei und den Ordnerdienst doch in einigermaßen Unruhe wie man an manchen Ecken rund ums Stadion spüren konnte. Fans aus dem ehemaligen Osten sorgen immer wieder für erhöhte Aufmerksamkeit im oft so ruhigen Westen, und das ist gut so ... ;-). Aber Großteils war und blieb es überall ruhig. Akustisch setzten sich die Gäste von Beginn weg jedenfalls besser in Szene als die Heimischen. Eventuell war das heute auch so eine Art „Streikstimmung“ in der Wuppertaler Kurve (bzw. Gegengeraden) denn da kam das ganze Spiel über eigentlich gar nichts. Zu Beginn wurde eine Spruchband am Zaun montiert (so gut es halt ging, denn auch da ging einiges in die Hose): „Versager – Hallo Mannschaft, vielen Dank für die tollen Leistungen!“ Die Buchstaben Ironie dazu in rot gehalten. Das wars dann aber auch schon von Wuppertaler Seite für dieses Spiel. Einzig bei den Toren wurde gejubelt und die eine oder andere Fahne geschwenkt, sonst null. Die Chemnitzer erwischten da wie erwähnt den besseren Start, gaben allerlei Liedgut zum Besten (Oberliga tut so weh, scheissegal - CFC) und wurden sportlich mit dem Führungstreffer belohnt. Leider ließ sich auch die Gästekurve spätestens nach dem 2:1 kurz vor der Pause von den Heimischen anstecken. In der 2. Hälfte plätscherte alles nur noch so dahin und weder am Feld noch auf den Rängen kam hier noch was so richtig auf Touren. Erst kurz vor dem Ende noch einmal so etwas wie eine Dezibelsteigerung nach dem Treffer zum 3:1 Endstand. Daraufhin auch noch etwas weißer Rauch aus dem CFC-Block, was den Stadionsprecher noch kurz erzürnte. Ansonsten war es eher ein nicht wirklich spannendes Spiel, wie gesagt positiv überrascht durch den Gästeblock trotz der klaren sportlichen Verhältnisse. Von WSV Seite hätte man sich doch mehr erhofft. Ausklang fand auch dieses Spiel mit einer Freibierspende (200 Liter diesmal), die man aber nicht mehr abwartete. Erstens hat man da als Gast“hopper“ sowieso kein Recht drauf einen echten Supporter was wegzutrinken, andererseits wurde selbst dies auf 30 Minuten nach Abpfiff verlegt. Wie sollte es anders sein: Aus Sicherheitsgründen! Es waren ja die Chemnitzer zu Gast, und die mußten erst aus dem Stadion geleitet werden, bevor der Freibierspaß losgehen konnte. Machs gut CFC, Wiederaufstieg nächstes Jahr muß wohl das Ziel sein.




















































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