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Vasas Budapest - Ujpest TE Budapest  2:3 (2:0)

  am 04.03.2006, Illovszky Rudolf Stadion, Ungarn, Nemzeti Bajnoksag I, 5.000 Zuschauer  


Glückliche Umstände bescherten mir unerwartet 2 Tage Aufenthalt im 250km entfernten ungarischen Budapest. Neben Sightseeing, stand natürlich auch die Besichtigung der Stadien von Ferencvárosi TC (Üllöi út), Úpesti TE (UTE-Stadion) und dem großen Nationalstadion auch Ferenc Puskas (oder alt Nep-) Stadion genannt, am Programm. In jedes konnte problemlos eingetreten werden, einzig ins Üllöi út musste man um Einlass erst gewähren. Doch sobald man sich als Österreicher outete, standen alle Türen und Tore weit offen für ein ordentliches Fotoshooting!
Am Nachmittag dann (Beginn: 15 Uhr) startete das obengenannte Game. Tickets zu bekommen, war wie üblich in Ungarn überhaupt kein Problem, da es doch so gut wie nie mal ein ausverkauftes Haus gibt. Auch nicht bei einem Budapestderby, welches hier heute ja stattfand. Der große Hass zueinander existiert aber nicht, weil Vasas, Vereins- wie Fantechnisch nicht weiter ernst zu nehmen ist. Zwar existiert eine kleine Szene, doch diese umfasst vielleicht 100-150 Mann. Diese konnte zwar angetrieben von einem Vorsänger und Trommler 90 Minuten für Bewegung und Gesang sorgen, nur in einer recht mageren Lautstärke und das restliche Publikum auf der Haupttribüne konnte davon auch nicht mitgerissen werden. Nach den 2 Toren gab es recht nettes Abfeiern am Zaun und ein paar Transpis hingen. So kann man den Heim-Auftritt bei diesem Game kurz zusammenfassen.
Stadion erinnert teils ziemlich an die Admira-Südstadt, da die Stehgegenränge von Größe, Aussehen und Zustand eben an unseren Auswärtsblock dort erinnerten. Haupttribüne verfügt im oberen Teil über ein kleines Dach und Schalensitze (VIP), im unteren über Betonstufen und ist unüberdacht, sowie das restliche Stadion auch. Langgezogene Stehränge...grundsätzlich nicht gerade stimmungsfördernd. Doch die UVB (Ultrà Viola Bulldogs, Fidelity 2002, Viola Kaos) vermochten doch einiges aus diesen Begebenheiten rauszuholen! Mit einem Vorsänger am Zaun oben, gaben sie 90 Minuten einen ordentlichen Support zum Besten, der trotz 2:0 Rückstand bis zur Pause nicht viel abflaute. Zwar sangen nicht immer alle in der Kurve über die ganze Spielzeit, doch große Teile konnten doch mitgezogen werden. Gestartet wurde mit gezündeten Rauch, sowie Doppelhaltern und Fahnen. Diese kamen auch zwischendurch immer wieder zum Einsatz. 90-minütiges Dauerfahnenschwenken gab es aber nicht. Eine sehr dichte, bewegliche Schalparade gab es in HZ 2 genauso wie immer wieder ordentliche Hüpfeinlagen.
Nach dem Anfangstifo gab es dann eine Trauerminute für “Bene Ferenc”, zu dessen Ehren in HZ 1 im Auswärtsblock auch der Banner: “1944-2006 Bene Ferenc” angebracht war!
Das Spiel selbst fand auf katastrophalen Terrain statt...in Österreich wohl undenkbar auf diesem “Acker”, 90 Minuten zu sehen zu bekommen. In Ungarn kein Problem. Doch auch die Trainingsplätze rundum ein Graus...teils komplett unter Wasser trainierte man auf diesen aber tags zuvor noch, wie man mit eigenen Augen zu sehen bekam!
Kommerz hält auch in Ungarn nach und nach Einzug, doch noch in anderen Sphären wie bei uns gewohnt. So gab es 2 Personen, welche vor Anpfiff schon mit dem Montieren ihrer Werbebanner (einheimische Biermarke) am Zaun beschäftigt waren und dann die komplette Pause fürs Ausbreiten eines “händisch gemalten” (!!!), über den Mittelkreis passenden, Werbebanner brauchten. Das ging solange bis das die Spieler schon wieder am Feld waren und da manchereiner mit anpacken musste, um diesen wieder vom Feld zu bringen.
Buffet gab es auch, doch neben den üblichen alkoholfreien Getränken (Alkohol wurde nicht ausgeschenkt!) gab es einzig diese typischen Nüsse und Knabbergepäck zu erwerben. Warme Speisen und Getränke suchte man vergeblich...
Halbzeit 1 gehörte fast zur Gänze dem Vasas SC, wo dann auch die 2:0 Führung herausgeholt werden konnte. Nach wohl ordentlicher Kabinenpredigt kam Ujpest wie ausgewechselt zurück und überrollte anfänglich das Heimteam. Rasch war der Ausgleich erzielt und kurz vor Ende durch einen Freistoßtreffer aus rund 25m dann sogar das Siegtor, was die Mitgereisten ordentlich abfeiern ließen. Die Spieler bedankten sich danach bei ihren jeweiligen Fanblöcken und für uns ging es dann wieder durch starken Regen und Schneefall auf den Heimweg, ins tief verschneite Österreich...Es stand ja unser großes Wiener Derby am Terminkalender!












































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