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Inter Mailand - AC Milan  3:2 (1:1)

  am 11.12.2005, Meazza Stadion, Italien, Serie A, 75.700 Zuschauer  


Nach dem Gastspiel von Rapid in Salzburg machte man sich zu dritt auf den Weg nach Innsbruck, wo in einer Jugendherberge übernachtet wurde. Am Sonntag um 06:00 Weiterfahrt nach Mailand, doch vorher genehmigten wir uns noch ein Frühstück bei McD am Brenner. Um ca. 11:00 erreichten wir das Guiseppe Meazza. Man war schon gespannt wie es mit Karten aussah, da es ja ab dieser Saison nur noch personalisierte Karten gab, und man erfahren hatte, dass bei der Partie Milan-Juve nicht sehr viele Verkäufer vorm Stadion warteten und die Preise auch dementsprechend waren.
Nachdem wir einen Parkplatz gefunden hatten, wurden wir vor einem Lokal auch gleich gefragt ob wir Tickets benötigen. Wir waren sehr verwundert das der Startpreis „nur“ 70 € betrug. Man befragte noch einige andere Händler aber die Preise waren bei allen zwischen 70 – 80 €. Wir entschieden uns für den 1. Händler und konnten den Preis noch auf 60 € drücken. Mit 1 Karte für den 2. Rang Süd und 2 Karten für die „Curva Nord“ drehten wir noch eine Runde ums Stadion und machten uns auf den Weg nach Parma…..

….Um ca. 18:45 trafen wir wieder in Mailand ein und nahmen gleich den erstbesten Parkplatz. Nach einem 15 min. Fußmarsch erreichten wir dass Stadion. Wir machten uns noch einen Treffpunkt aus und dann trennten sich unsere Wege. Zu zweit marschierten wir also zur Curva Nord und stellten uns an. Nach kurzer Zeit war man schon bei einem Ordner der die Karte kontrollierte. Der 1. kam ohne Probleme durch, mich schickte der Ordner zu seinem Kollegen, dieser begutachtete meine Karte und wollte auf einmal einen Ausweis sehen. Ich machte mir schon Sorgen, dass ich vielleicht nicht hineingelassen werde, da ja auf der Karte ein anderer Name stand. Ich zeigte ihm meinen Reisepass, er warf einen kurzen Blick darauf und winkte mich durch. Vor den Eingängen in die Blöcke, gab es noch die Möglichkeit bei den verschiedenen Gruppen (Boys San, IRR, Viking usw.) Fanartikel zu erwerben. Nun versuchte man im Mittelblock einen Platz zu bekommen, man begab sich ein paar Stufen nach oben und merkte schnell das es hier kein weiterkommen gab, also versuchten wir unser Glück im unteren Teil des Mittelblocks, wo wir auch gleich 2 Plätze fanden. Dort merkten wir aber ganz schnell, dass man hier nicht erwünscht ist und so begaben wir uns in einen der äußeren Blöcke. Die Kurve war gesteckt voll, sodass man sich kaum bewegen konnte. 60 Minuten vor Anpfiff gab es schon auf beiden Seiten Spruchbänder.

Als Choreographie wurde auf Seiten der Milanisti zuerst der ganze 2. Rang in weiße Zettel gehüllt. Anschließend kamen links, mittig und rechts im Block, ein paar Reihen rote und darunter ein paar Reihen schwarze Fähnchen zum vor Schein. Darunter hing noch ein Spruchband. (L´Unica Bandiera e´quella…. Rossonera).
In der Curva Nord gab es im 1. Rang eine riesige Überrollfahne mit einem Spruchband darüber. Auf der Überrollfahne war ein Tormann mit einer Clownsnase zusehen und an der Torstange war eine blaue Schlange, dazu ein Spruchband, welches sich auf das CL-Finale bezog. Im 2. Rang gab es blaue Glitzerzettel, danach wurden nacheinander 3 Überrollfahnen heruntergelassen. Zuerst 3-1, 3-2 und 3-3. Eigentlich unverständlich das die Interisti so auf dieses Champions-League Finale abfahren, da sie ja selber nichts dazu beigetragen haben das Milan verlor. Aber egal, choreographisch muss ich sagen hat mir das Derby im Februar besser gefallen. Auf der Längsseite gab es noch eine Choreo mit blauen und gelben Zetteln, wobei die gelben den Schriftzug Inter ergaben.
Während des Spiels gab´s von beiden Seiten wieder etlicher Spruchbänder und einige Bengalen. In der Halbzeit zeigte die Curva Nord 2 Überrollfahnen, 1 im 1. Rang und 1 im 2. Eine war wieder auf das CL-Finale bezogen und die 2. war von unserem Platz aus nicht erkennbar, anschließend optisch dazu noch einige Doppelhalter und 3 Bengalen. Die große Pyroshow wie beim letzten Mal blieb leider aus. Dafür wurde auf der Süd fleißig gezündelt, dazu gabs noch etliche Doppelhalter und eine Schalparade. Bei den Toren wurden auf beiden Seiten jedes Mal Bengalen gezündet. Der Torjubel auf der Nord, überhaupt nach dem 3:2 war einfach genial. Nach dem Schlusspfiff wurde noch 2mal die Inter Hymne gespielt, bei der die Nord und die 2 Längsseiten mitsangen. Einige male gab es auch die „uh-uh“-Rufe (die ja in Italien keine Seltenheit sind) von der Nord, welche aber generell auf alle Milan-Spieler bezogen waren. Besonders laut waren sie als der ehemalige Inter-Spieler Christian Vieri in der 2. Halbzeit eingewechselt wurde. Die Stimmung auf der Nord war ganz passabel. Die Süd war auch einige Male ziemlich laut, besonders nach dem Ausgleich. Gesamt gesehen war die Stimmung auf beiden Seiten nicht schlecht, aber man hatte auch schon besseres erlebt.
Das Spiel selber war um einiges spannender als das Derby im Februar. Beide Seiten kamen zu ihren Chancen. In der 24. Minute stürmte Martins aufs Milan-Tor und brachte Nesta zu Fall. Somit hätte es eigentlich Freißstoß für Milan geben müssen, der Schiedsrichter jedoch sah die Situation etwas anders und entschied auf Handspiel von Nesta. Da sich das Ganze im Strafraum abspielte gab es somit Elfmeter für Inter. Die Empörung bei den Spielern von Milan war sehr groß. Adriano verwandelte zum 1:0. In der 39. Minute, gab es dann auf der anderen Seite einen 11er, auch wieder nach einem Handspiel, diesmal war die Entscheidung aber richtig. Shevschenko traf zum 1:1. Mit diesem Ergebnis gings auch in die Halbzeit.
In der 59. patzte Dida bei einem Freistoß von Adriano und Martins schoss den abprallenden Ball ins Tor. Kurz darauf vergab Kaka mit einem abgefälschten Stangenschuss die Chance zum Ausgleich. Zwischen Kaka und Veron gab es dann noch ein kleines Handgemenge, nachdem beide eigentlich Rot sehen hätten müssen. Da dies aber hinter dem Rücken des Schiedsrichters passierte, ging das Spiel einfach weiter. Nach einem Freistoß von Pirlo köpfelte Stam in der 83. Minute zum 2:2. Als jeder schon mit einem Unentschieden rechnete, war es abermals Adriano der in der Nachspielzeit, den Ball mit dem Kopf ins Tor beförderte und somit den ersten Derbysieg für Inter seit dem 3. März 2002 fixierte.
Nachdem man noch einige Minuten nach Spielende im Stadion verweilte, machten wir uns zum ausgemachten Treffpunkt auf. Dort stärkten wir uns kurz und diskutierten über das Spiel. Anschließend gings zurück zum Auto und um 06:30 erreichte man Amstetten.
























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