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Photos und Berichte > Groundhopping


RC Lens - Halmstads BK  5:0 (2:0)

  am 03.11.2005, Stade Felix Bollaert, Frankreich, UEFA Cup, 16.200 Zuschauer  


Nachdem wir in den letzten 4 Tagen im Rahmen des Auswärtsspiels mit Rapid in Brügge am Weg schon je drei Hoppingstationen in Deutschland und Belgien absolviert hatten wurde für den Heimweg noch diese UEFA-Cup-Partie in Nordfrankreich anvisiert. Nach einer sehr kurzen Nacht in der Jugendherberge in Brügge verbrachten 3 Leute unserer 4-köpfigen Gruppe den Vormittag mit Sightseeing in der beschaulichen Grachtenstadt während sich der planmäßige Pilot des KKM in eben diesem von den Nachwehen der letzten Nacht erholen musste. Gegen Mittag trat man dann die Reise ins eine gute Autostunde entfernte Lens an. Unterwegs traf man dann noch eine zweite grünweiße Autobesatzung (großteils OMS), sodass man schließlich zu acht am Nachmittag eintraf. Das Stadion war mit kleinen Umwegen doch recht rasch gefunden und so blieb noch ausreichend Zeit für einen Imbiss, einen Besuch im Fanshop, den Kauf der Tickets und ein Bier in einer Fankneipe in Stadionnähe.
45 Minuten vor dem Anstoß wurde der Ground geentert und man machte es sich am ziemlich leeren Unterrang hinterm Tor bequem. Neben uns befand sich der durch blickdichte Kunststoffbahnen abgetrennte Auswärtssektor, in dem sich kaum mehr als 50 Schweden eingefunden hatten. Ungewohnt, aber nicht ohne Charme befand sich der Block der Heimfans auf Höhe der Mittelauflage auf der Tribüne links von uns. Dieser war mit einigen tausend Besuchern sehr gut gefüllt und durch die rotgelbe Kleidung der Anwesenden leicht auszumachen. Insgesamt erinnert das Stadion eher an England. Die 4 hochaufragenden Tribünen sind alle für sich allein freistehend und verfügen über 2 Ränge. Das gesamte Stade Felix Bollaert ist überdacht, fasst gut 41.000 Zuschauer und wirkt durch die teils sehr steilen Ränge auch sehr imposant. Alle Tribünen bieten durch die Nähe zum Spielfeld ausgezeichnete Sicht aufs Geschehen.
Von Beginn an zeigte der Heimblock sowohl akustisch als auch optisch, wer hier das Sagen hatte. In bester Ultrasmanier wurden Schwenkfahnen, Doppelhalter und Schalparaden präsentiert, die Gesänge waren fast durchgehend und abwechselungsreich und im Block war immer ordentlich Bewegung. Unter anderem bedingt durch die Überlegenheit der Mannschaft schaffte man es auch einige Male, den Rest der 16.200 Besucher „anzustecken“ und aus der Reserve zu locken. Ähnlich einseitig wie das Duell der Fangruppen verlief auch das Spiel selbst und am Ende gab’s ein klares 5-0 für den RCL, wobei sich ein Spieler Namens Cousin durch drei Tore auszeichnen konnte.
Anschließend machten wir uns auf den Weg, denn immerhin waren noch etwa 1.000 Autobahnkilometer zu „fressen“ – ein Unterfangen, das aufgrund der miesen Wetterbedingungen nicht allzu einfach war. Dennoch ging’s halbwegs zügig voran und so landeten wir am Mittag des Folgetages sicher in Wien. Im Reisegepäck hatte man zwar wieder keine Champions League Punkte, dafür aber einige neue Grounds, massig belgisches Bier, 3 Zähne weniger (autsch!) und viele neue Erlebnisse, wie sie nur eine ausgiebige Hoppingtour zuschreiben im Stande ist.




























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