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Wisla Krakau - Gornik Zabrze  2:1 (1:0)

  am 25.05.2005, Stadion Wisla, Polen, 1. Liga, 9.000 Zuschauer  


Das Frühstück um 07.30 fand beim gegenüberliegenden Lebensmittelmarkt statt und dann gings via Abschneider durch Tschechien weiter nach Polen. Die Fahrt erwies sich aufgrund zahlreicher Baustellen und vielen Fahrzeugen, die bei uns auch vor 40 Jahren keine Zulassung mehr bekommen hätten, als äußerst mühsam und langwierig, sodass man erst am frühen Nachmittag in Krakau eintraf. Das Stadion war schnell gefunden, allerdings keine zugehörige Zufahrt und als wir endlich beim Ground anlangten, war weder Fanshop noch Geschäftsstelle offen, wo man ja angeblich die nötigen „Identifikationcards“ erwerben musste. Also erst mal in die sehr sehenswerte Innenstadt, wo wir uns mit Zigaretten, Bier und Essbarem versorgten und auch einige „Sightseeing-Fotos“ machten. 2 Stunden vor Anpfiff waren wir retour beim Stadion, wo mittlerweile wenigstens der Schalter für die „I-Cards“ offen hatte. Wie sich herausstellte handelt es sich dabei lediglich um ein stück bedrucktes Papier, das einen Euro kostet, das man aber unbedingt braucht (?!). Noch ein Bier im Wisla-Biergarten und dann gings ohne Probleme um 8 weitere Euro ins Stadion, vor dem mittlerweile auch ein großer olivgrüner Wasserwerfer postiert wurde, was uns auf „mehr“ hoffen ließ....
Unser Platz befand sich hinter dem Tor – gegenüber wird gerade eine neue, große Tribüne gebaut und da sich dort der ehemalige Auswärtsblock befand, waren schlicht und ergreifend keine Auswärtsfans zugelassen. Links von uns befand sich die Fantribüne, welche sich im Laufe des Spiels fast gänzlich füllen sollte, rechts die Haupttribüne, die auch gut gefüllt wurde. Unsere Seite sowie die Fantribüne waren gänzlich mit Zaunfahnen zugehängt, wobei man auch für die befreundeten Fans von S.S.A. Jagiellonia Bialystok (2. Liga) und OSP Lechia Gdansk (3. Liga) Platz ließ. Auch einige grüne Dressen und Schals von Lechia waren im rot-blauen Meer der Wislafans erkennbar und auch die auffälligen rot-gelben Querstreifen der Jagiellonia-Dressen stachen etwa 20 mal heraus – auf dem Vorsängerpodest des Wisla-Blocks war einer der beiden Mikroboys auch in diese Farben gehüllt. Zu Beginn des Spiels gabs eine von der Dichte her beeindruckende Schalparade der Wislafans, die einem verstorbenen Mitglied gedachten. Die 9.000 Fans versuchten, ihre Mannschaft nach vorne zu peitschen – immer wieder gabs recht abwechslungsreiche Wechselgesänge mit der Haupttribüne – immer wieder auch mehr oder weniger gelungene Schalparaden. Nach einigen Chancen auf beiden Seiten folgte in Minute 25 die nicht unverdiente Führung für Wisla, die gleichzeitig den Pausenstand bedeutete. Das kulinarische Angebot war sehr dürftig: Man konnte zwischen Pepsi und Klobasa wählen. Punkt. In Halbzeit 2 war das Match dann etwas schwächer und nachdem man im Wislablock zur allgemeinen Unterhaltung einen „feindlichen“ Schal verbrannt hatte, gelang den Gästen wie aus dem Nichts der Ausgleich. Für die Heimischen kein große Tragik - man benötigte nur noch einen Punkt, um auch mathematisch nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden zu können. Dennoch besandte man sich nochmals der Kämpferqualitäten und Zurawski, welcher ja bei einem unbedeutenden Wiener Klub im Gespräch ist, erzielte eine Minute vor Schluss das 2:1. Das anschließende, organisierte Feuerwerk konnte bis auf die Eröffnungsböller, die uns an Krieg glauben ließen, recht wenig, auch der meisterliche Platzsturm wurde in heimischen Stadien schon intensiver gesehen.
Vor dem Stadion blieb es nach dem Match ruhig, der Wasserwerfer Dekoration. Einige motiviert aussehende Jungs wurden zwar erspäht, allein es fehlte wohl der Gegner. Also zurück zum KKM, das man sicher am bewachten Parkplatz abgestellt hatte und mit einigen Stops gut 500km Richtung Heimat – diesmal über die mautpflichtige Autobahn via Katowice. Um 03.30 kam man erschöpft, aber mit einigen Erlebnissen und dem polnischen Länderpunkt im Gepäck in Wien an, wo am Abend des selben Tages das Derby mit der Übergabe des Meistertellers auf dem Programm stand.






























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