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FC ETO Győr - Ferencvárosi TC  2:4 (1:4)

  am 08.08.2004, Raba Stadion, Ungarn, Nemzeti Bajnoksag I, 3.000 Zuschauer  


Obwohl fast um die Ecke gelegen, ist es sich bis jetzt noch nie nach Györ ausgegangen. An diesem Sonntag, zum Match gegen die Grün/Weißen aus der Hauptstadt, welches zur eher gewöhnungsbedürftigen Anstoßzeit um 11:30 angepfiffen wurde, stand dann einem Besuch endlich einmal nichts im Wege. Zu Dritt ging`s also an diesem freundlichen Sonntagvormittag über die, Bundesstraße, die parallel zur kostenpflichtigen Autobahn verläuft, nach Györ. Da bei ETO Györ anscheinend nur die großen Clubs Zuschauer anlocken, verkaufte man kurzerhand nur Tickets fürs Match gegen FTC in Kombination mit Karten fürs nächste Heimmatch. Rund 9 Euro mußte das einem dann schon wert sein, aber vielen Fans aus beiden Lagern war es anscheinend doch zu viel. Sie schauten sich das Match in diversen Wirtshäusern im TV an. Für uns ging`s auf alle Fälle ins Stadion, das man sicherlich als typische Ostblock - Schüssel bezeichnen darf. Außer einem winzigen VIP Bereich ist das gesamte Stadion unüberdacht und manche Teile davon dürften echt nur mehr aufgrund der behelfsmäßigen Stahlstützen und aus Gewohnheit stehen. Im Innenraum machte es aber auf jeden Fall einen freundlichen Eindruck. Bis auf eine gesperrte Kurve sind alle Tribünen mit Schalensitzen ausgestattet, die Laufbahn stört auch nicht sonderlich. Zum Anpfiff fanden sich dann so an die 3.000 Zuschauer ein, wobei man sich nicht ganz sicher sein konnte, ob das ein Heimspiel von Györ oder Ferencvaros war. Waren in der Heimkurve vielleicht 100 Fans, standen im Auswärtssektor sicher 2 bis 3x so viele - plus einigen Hauptstädtern auf den Geraden (unter anderem auch Marek Penksa). Rein optisch fielen jedoch nur die Heimfans auf, so gab`s zur ersten Halbzeit jede Menge Doppelhalter und nach der Pause eine Überrollfahne. Auf Seiten der Fradi wird wohl noch immer gestreikt, dafür konnten sie akustisch auf jeden Fall punkten, es war fast durchgehend etwas zu hören. Betrachtet man das Spielgeschehen, hatten die Gäste auch allen Grund zu feiern. Nach 30 Minuten stand es nämlich schon 4:0 für sie. In der 2. Halbzeit schalteten sie jedoch einen Gang zurück, was beinahe noch ins Auge gegangen wäre. Hätten die Gastgeber auch noch den zu unrecht erhaltenen Elfer verwandelt, wäre es 3:4 gestanden - und es wäre nochmals richtig spannend geworden. Bis auf eine Meinungsverschiedenheit zweier Spieler, die mit je einer roten Karte für die Beteiligten bestraft wurde, passierte jedoch nichts mehr. Für uns ging`s, über das nächstbeste Restaurant nahe der Grenze wieder zurück nach Wien

















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