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Arsenal Ladies - Charlton Ladies  3:0 (2:0)

  am 03.05.2004, Loftus Road, England, Women FA Cup Final, 12.400 Zuschauer  


Eine Woche London stand am Programm für mich und meine bessere Hälfte. Zwei Spiele sollten es sein. Eines nach der Anreise und eines zum Schluß. Dazwischen was man sonst halt so machen kann auf Städtereise.
Die englischen Fixtures spuckten folgendes aus: Am Montag den 3. Mai am Bank Holiday war um 13:00 das englische FA – Cup Women Final angesetzt. Landung war kurz nach 10, also sollte sich das eigentlich ausgehen.
Begrüßt wurde man am Flughafen Heathrow mit mehr als typisch britischen Wetter. Dauerregen und das nicht zu knapp.... Die nächsten 2 Tage sollte sich auch keine Besserung einstellen , aber who cares...
Planmäßig erreichte man das gebuchte Hotel und erfreulicherweise wurde auch der Zimmerschlüssel schon vor Mittag rausgerückt. Den Room schnell betrachtet , Koffer hinein und gleich wieder ab Richtung Loftus Road.
Als Pokal-Finalort dieses Londoner Stadtderbys wählte die FA das Stadion der Queen´s Park Rangers ziemlich zentral in London gelegen. Weshalb auch die Anreisezeit relativ kurz war. Aufgrund des Schnürlregens kamen wir aber ziemlich durchnäßt , doch pünktlich an. Was erwartete uns also beim Frauenfußballpokalfinale ?
Erstmal war ganz schon was los. Hatte eigentlich nicht mit vielen Zuschauern gerechnet, aber die Atmosphäre war ziemlich dicht ... Karten waren um 5 Pfund Einheitspreis zu haben. Also versuchten wir unser Glück am South Africa Stand (Haupttribüne) im Oberrangbereich. Und es klappte – 2 Tickets ziemlich seitlich an der Loftus Road Side , aber trocken und gute Sicht. An der Loftus Road spielt ja einerseits natürlich der Hausherr QPR , andererseits hat sich ja auch Fulham hier eingemietet , da die alte Heimstätte des FFC , die Craven Cottage ja von einem 19.000´er alt-englischen Stehplatzground in einen 22.000´er All-seater umgebaut wird.
QPR diese Spielzeit in der Second Division, aber dazu noch ein paar Worte im nächsten Bericht.
Am darauffolgenden Samstag stieg ja auch an selber Stätte der Schlager Fulham-Arsenal aber keine Tickets unter 150 Euro zu kriegen. Macht aber nix , da wir den Ground jetzt sozusagen um 5 Pfund pro Nase bekommen.
Zum Anpfiff waren es dann über 12.000 die sich diesen Fußball-„Leckerbissen“ nicht entgehen lassen wollten.
Eigentlich eine Zuschauerzahl die mich dann doch positiv überrascht hat. Meist sind bei unseren Männer-Cupfinalspielen nicht mal so viele Zuseher wenn nicht gerade unsere grünen Götter mit von der Partie sind.
Mit viel Applaus und der Nationalhymne inklusive begann dann dieses Spiel. Auch nahmen die Fans das Spiel gut an und es entwickelte sich sogar bei dieser Partie gute englische Atmosphäre. Gesang von den Rängen und Disziplin am Feld. Die ganze Theatralik die es bei unserer Liga gibt fällt auf der Insel gottseidank weg.
Worauf sich immer recht faire und schwungvolle Spiele entwickeln. Die hauptsächlich im Arsenal stehenden Zuseher feuerten die Gunners Ladies recht lautstark an, worauf sich diese auch nicht lumpen ließen. Mitte erster Halbzeit begann man das Athletics Tor unter Beschuß zu nehmen. Und die zahlreichen Möglichkeiten wurden zur Freude des Publikums auch in 2 Treffer umgesetzt. Wobei die Hinterfrausschaft Charltons zweimal nicht gut aussah. Was soll’s, Einsatz war da – Technik und vor allem Präzision - das war es was diesem Spiel dann doch etwas fehlte. Doch war es keineswegs langweilig, denn über die komplette Spielzeit wurde erfrischend nach vorne gespielt. Arsenal setzte 5 Minuten vor Schluß dann noch einen drauf und eroberte schlußendlich mit 3:0 den FA-Cup. Nach der standesgemäßen Siegerehrung zogen wir dann auch wieder ins Hotel ab um sich wieder halbwegs trocken zu legen. Die nächsten Tage verbrachte man dann in der City - Sightseeing und Stadienbesuche... Chelsea hatte ja am Mittwoch CL-Halbfinal-Rückspiel gegen Monaco , war aber leider nicht möglich im vorhinein Karten zu bekommen – eh klar. Trotzdem gab man sich die Stamford Bridge zumindest von außen. Und auch Karten für das letzte Heimspiel gegen Leeds eineinhalb Wochen später hätte es noch gegeben... aber es war sicher nicht der letzte London Trip , außerdem war er ja noch nicht vorbei.












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