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RSC Anderlecht - Panathinaikos Athen  2:0 (0:0)

  am 27.02.2003, Constant vanden Stock Stadion, Belgien, UEFA Cup, 17.000 Zuschauer  


Über zwei Jahre ist es nun her, dass Sturm Graz in der Champions League auf Panathinaikos traf, wobei sich eine Freundschaft zwischen Gate 13 und den Ultras Rapid entwickelte. Es gab weitere gegenseitige Besuche und auch beim UEFA Cup Spiel bei Anderlecht durfte eine Wiener Fraktion nicht fehlen. So wurde von den UR ein Bus nach Brüssel organisiert. Mit dabei ca. 30 Mann, darunter 5 TR, ein paar Griechen, die per Flieger nach Wien kamen und Nürnberg Klaus der extra von Nürnberg nach Wien kam, um dann per Bus nach Brüssel zu fahren... So startete Mittwoch Abend der voll besetzte Partybus von Hütteldorf Richtung Belgien. Es folgten die üblichen Alkoholexzesse, der eine oder andere Schläfer wurde beschmiert und mittels "griechischer Euros" wurden massenhaft Alkohol, Sonnenbrillen, Stofftiere und was es unterwegs sonst noch so gibt, erworben. Auch 2 Mann der Blue Vikings wurden bei Nürnberg aufgeklaubt. Es dauerte dann insgesamt gerade mal 12 Stunden bis Brüssel, ein richtiger Kurztrip, verglichen mit den 18 Stunden die wir vor über einem Jahr ins nicht wirklich viel weiter entfernte Paris benötigten. Gegen 11:00 in Brüssel angekommen gings erstmals zwecks Gruppenphotoshooting zum Atomium und weiter in die Innenstadt, wo sich auch schon die ersten Griechen herumtrieben. Mit ein paar Bier, etwas Smalltalk und einem kleinen Stadtrundgang wurde irgendwie die Zeit bis zum Spiel vertrieben, ehe es dann auf nach Anderlecht ging. Nach noch etwas Herumhängen vorm Stadion wurde dann endlich der Auswärtssektor geöffnet und nach 3 facher Kontrolle gelang man auch endlich ins "vanden Stock Stadion". Dabei handelt es sich um einen reinen All-Seater, irgendwie ganz nett, andererseits viel zu viel VIP und sonstiges Rundherum. Trotz 3:0 Auswärtspleite von Anderlecht füllte sich das Stadion dann recht gut, auf der griechischen Seite ist es richtig eng geworden, an die 1.500 Grün / Weisse drängten sich auf 2 Rängen und legten schon mal richtig laut los, als die Mannschaft vorm Aufwärmen schon Mal zum Auswärtsblock kam und ihre Fans begrüßte. Die gute Stimmung hielt dann auch bis die Mannschaft nach dem Aufwärmen wieder in der Kabine verschwand. Zur Begrüßung der Teams beim Einlaufen gabs dann von Anderlechter Seite ein Überrollfahne, auf griechischer Seite ebenfalls eine Überrollfahne, untermalt von Wiener Rauch. Am Spielfeld konnte die Mannschaft von Panathinaikos die Leistung vom Hinspiel nicht so ganz wiederholen, es war eher Anderlecht die das Spiel machten. Auf den Rängen waren die Rollen aber klar verteilt, die Anderlecht Kurve war zwar öfters leise zu hören, auf griechischer Seite wurde aber ohne Pause und von allen Griechen, egal aus welchen Gegenden Europas sie auch kamen, gesungen. Der Höhepunkt am Spielfeld in Halbzeit 1 war eine rote Karte für Pao, was zur Folge hatte dass jede Menge Plastikflaschen und Münzen vom Sektor nebenan den Weg zu uns und auch gleich wieder zurück fanden. In numerischer Überlegenheit war es dann in Halbzeit 2 nur mehr eine Frage der Zeit bis Anderlecht nach ca. 70 Minuten das 1:0 gelang. Es folgte das schon bekannte Austauschen von Gegenständen und rund 10 Minuten später das 2:0. Das Stadion war jetzt zum ersten mal wirklich am Kochen, besonders als es gleich nach dem 2:0 die zweite Rote für Pao gab. Es folgten 10 Minuten des Zitterns und Zeitschinden bei Pao, so blieb es dann auch beim 2:0 für Anderlecht, Panathinaikos war jedoch eine Runde weiter. Nach dem die Mannschaft sich standesgemäß verabschiedete, hiess es für uns noch ca. 30 Minuten warten bis man wieder aus dem Stadion kam. Bis auf ein paar Mann die sich abseilten, gings geschlossen zurück zur U-Bahn in die Stadt und weiter zum Bus. Rund eine Stunde später war man dann auch wieder komplett und es konnte wieder Richtung Heimat gehen. Man verfuhr sich dabei zwar ein wenig, was uns rund 4 Stunden kostete, gegen 18:00 war man aber wieder in Wien und hatte noch ein paar Stunden Zeit sich zu erholen, ehe es am nächsten Tag mit ein paar Mann Unterstützung aus Athen nach Ried ging.

















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