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Rijeka - Fradi bzw. wie ein EC-Ausflug im Desaster endete...

am 17.07.2014


Unsere grün-weißen Freunde aus Budapest spielten in der 2. Runde der Euro-League-Quali auswärts in Rijeka und drei Tornados waren mit dabei.

Kurz zur Vorgeschichte: Um das neue Stadion betreten zu dürfen, wurde von den Vereinsoffiziellen unter Leitung des Vereinspräsidenten Kubatov eine neue Fancard kreiert, die neben der Abgabe sämtlicher persönlicher Daten noch zusätzlich zu einer Abgabe des Fingerabdruckes verpflichtet. Für das Auswärtsspiel in Rijeka war diese Fancard nun erstmals Grundbedingung um an eine Eintrittskarte im Gästeblock zu gelangen. Dieser Schritt wird und wurde von der aktiven grün-weißen Fanszene abgelehnt. Trotz allem machten sich einige Szenebusse ohne Eintrittskarte auf den Weg. Unter anderem auch jener der Monsters, in welchen wir uns befanden.

Die Busfahrt, in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, verlief bis zur kroatischen Grenze problemlos. Nach der obligatorischen Passkontrolle sollte uns die Weiterfahrt mangels Eintrittskarten zum Spiel verwehrt werden. Da einzelne Monsters Zimmerreservierungen vorweisen konnten und man den Grenzern versicherte, die Tickets würden am nächsten Tag gebracht werden, wurden wir bis zu der angegebenen Hoteladresse, einem Appartement in Crikvenica, eskortiert. Der Abend wurde feucht fröhlich verbracht, allerdings stets unter Obhut der kroatischen Polizei.
Am frühen Nachmittag machten wir uns zum allgemeinen Szene-Treffpunkt bei einem Strandrestaurant auf. Von dort sollte es dann geschlossen zum Stadion gehn. Zum Spiel sollten wir aber nie kommen…
…denn nach Abfahrt der Busse wurden selbige mitten auf einer Landstraße gestoppt und von allen Insassen die Eintrittskarten kontrolliert. Konnte man diese nicht vorweisen wurde man auf einer Polizeistation festgehalten. Nach langer multilingualer Diskussion mit der kroatischen Exekutive durften alle Angehaltenen, auch die vorübergehend Festgenommenen, die Heimfahrt nach Budapest antreten. Grund für das Verhalten der Polizei war eine Intervention des ungarischen Botschafters in Zagreb im Auftrag des Klubpräsidenten, da die Szene von Ferencváros die von ihm eingeführte Fan-Card inklusive Fingerscanner ablehnt und dies bei diesem Spiel auch mittels Protest-Shirts zeigen wollte. Schlimm, dass der Präsident eines Fußballklubs Einfluss auf das Verhalten ausländischer Polizisten hat. Leider gibt es bei Fradi genug Leute, die der Verlockung des neuen Stadions nicht widerstehen und die neue Fancard beantragen, um sich unter anderem in Scharen Karten für das Spiel gegen Chelsea zu sichern, wobei der Mindestpreis bei 30€ liegt. Hoffentlich erkennen die anderen Fans bald auf was sie sich eingelassen haben und unterstützen solidarisch die Fanszene von Ferencváros.
So blieb uns, genauso wie ca. 500 Szeneleuten von Fradi nur die eskortierte Rückfahrt nach Budapest, während wenige Kilometer entfernt das Spiel angepfiffen wurde...
Lasst euch nicht unterkriegen!!!

Kitartás Barátaink!












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