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Italien - England  0:0 (0:0) , 4:2 n.E.

  am 24.06.2012, Olympiastadion Kiew, Ukraine, EM 2012, 64.340 Zuschauer  


Nachdem man kurz nach 1:00 früh aus Donetsk raus gleich mal das erste mögliche Schlagloch grüsste, wusste man es würde eine lange Nacht. Trotz der späten Stunden war aber recht viel Verkehr auf den Straßen der Ostukraine, sogar einzelne Anhalter versuchten mitten in der Nacht ihr Glück. Erst um die Region Kharkiv, Abzweigung Poltava wurde es dann ruhiger, dafür schon gegen 4:30 wieder hell. Langsam aber stetig bewegte man sich dann Richtung Kiew weiter fort, ehe man wie gesagt viele hunderte Kilometer Rumpelpiste weiter um 10:00 an der Flughafeneinfahrtsstrasse in der Hauptstadt einrollte. Dort wechselte man nach Dank und Abschied der neuen Bekanntschaften weiter in die Metro M3 die einem ins Zentrum und auch ins Hotel (ja! Es sollte sogar eine Nacht mit Schlaf und Bett geben!) in den Westen der Stadt brachte. Dort wurde man schon erwartet und auch das Zimmer war für 20 Euro pro Person und Nacht im Doppelzimmer sehr brauchbar. Ausreichend groß und recht gepflegt, erfreute einen auch der Sanitärbereich nach diesen beiden Tagen. Eine Generalreinigung stand wie gesagt am Programm ehe man sich zum Touristenflanieren wieder nach Kiew zurück reinwagen konnte. Dies gelang dann auch über die Mittagszeit und der Besichtigungstour stand weiter nichts im Weg. Einzig die Tücken der U-Bahnschranken musste man noch kennen lernen, ehe man mit der faszinierenden Metro die wichtigsten Plätze abfuhr. Begonnen wurde im Südostteil mit dem berühmten Höhlenkloster, dem Bogen der Völkerfreundschaft und dem Mutter Heimat Denkmal zurück zum Arsenal. Dort in die tiefste UBahn Station der Welt, Arsenalska welche über 100 Meter unter der Erde die Passagiere abfertigt. Dann zurück zur Fanzone, den Platz der Unabhängigkeit und zum Hauptpostamt inklusive Essensstop. Die Innenstadt war schon nachmittags sehr, sehr voll, und großteils für den Autoverkehr gesperrt (sehr vernünftig diesmal). Auch einige Engländer entdeckten heute die Stadt im weit größeren Ausmaß als Italiener. Wir machten noch einen letzten Ausflug zum Stadthafen und mit der Schrägseilbahn zu den wichtigsten und schönsten Kirchen der Stadt. Das alte Dynamo Stadion im Park sah man von der Ferne, aber zeitlich war nicht mehr drin. Auch einige Fotos des beeindruckend breiten Dnepr konnten noch geschossen werden. Dann wurde der Gang zurück ins Zentrum angetreten. An der Oper vorbei wanderte man dann wieder zum Olympiastadion. Dort war auch bereits einiges los und der Plan etwas früher aufzutauchen war somit in Ordnung. Der Zugang dieses Stadions im Herzen der Stadt wurde nämlich noch mal genauer von den Behörden reguliert. Drinnen angekommen hatte man einen Platz genau hinter dem Tor im weitläufigen Rund. Leider wurde bei der Renovation dieses Stadions die Laufbahn ja erhalten und somit ähnlich dem Wiener Praterstadion ja kein Fussballstadion errichtet, sondern nur das Mehrzweckstadion renoviert. Drinnen ist man dann schon ewig weit weg vom Spielfeld und somit ist das trotz Modernisierung nicht wirklich in den Zeichen der Zeit für Fußball. Karten gab’s wieder zu Hauf und selbst die Engländer benötigen nichts weiter. Wieder ein billiges Vergnügen für alle Einheimischen. Diese standen 120 Minuten im Lager der Italiener, da ja die Ukraine im Spiel gegen England ja mehr oder weniger verschaukelt wurde. Die Engländer konnten zwar auf ihre Kurve zählen, aber auf viel mehr auch nicht. Der Beginn des Spieles war ja fulminant – ein immer wieder Gänsehaut erzeugendes „God save the Queen“ und Spitzen 5-Minuten zu Beginn ließen hoffen. Danach wurde es aber leider schlechter. Noch dazu spielte Italien die Engländer an die Wand. Und mittels verkehrter Welt mauerten sich Rooney und Co. ins Elfmeterschiessen. Italien vergab die besseren Möglichkeiten und hatte eindeutig mehr zum Spiel beigetragen – im Boxen wäre es ein klarer Punktesieg gewesen. Warum sich gerade England aufs Elfmeterschiessen einlässt weiß auch nur Roy Hodgson, denn von 7 solcher Entscheidungen wurden die letzten 6 versemmelt. Kennt ja eh jeder die Geschichten von England und dem Elfmeterpunkt. Somit war ja der Ausgang mehr als klar und 4 Treffer gegen 2 besiegelte dann das Schicksal dieses Spieles. Viele Engländer durften dann morgen mit uns wieder die Heimreise von Kiew-Borispol antreten, nachdem man den Weg ins Hotel wieder geschafft hatte (U-Bahn fast komplett abgesperrt im Zentrum). Um kurz vor 2:00 gab’s dann endlich Horizontallage und ein paar Stunden Schlaf (endlich!), ehe der Trip dann montags wieder zu Ende ging. Verspätetes Frühstück und wieder ab zum Airport. Trotz aller Strapazen war es die Reise natürlich wert. Zwar nicht ganz so meines diese Improvisationsreisen, aber bei einer EM in der Ukraine aber halt notwendig. Die besuchten Städte waren beide sehr ok, es ist halt immer ein eigenes Flair so eine Großveranstaltung die doch überall positiv ausstrahlt im Stadtbild und Leben. Kyiv sowieso top und sehr EC tauglich. Und auch die Ukraine war sehr stolz darauf diese EM ausrichten zu dürfen, wie man immer wieder in der Bevölkerung hörte. Danke jedenfalls für die Gastfreundschaft, meine Reise war hier somit wieder zu Ende. 2016 dann die nächste EM mit sogar 24 Teilnehmern. Wieder mehr Geld für die Uefa, aber eventuell sogar eine kleine Chance für Österreich? Man wird sehen, bis dahin wird noch einiges an Wasser den Dnepr und die Weichsel hinunterfließen. Fest steht jedenfalls das es dann nach Frankreich geht, wieder mal nach schon 1998. Da war Österreich ja dabei – ein gutes Omen?



















































































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