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Pécsi MSC - MTK Budapest  1:2 (0:1)

  am 03.12.2011, PMFC Stadion, Ungarn, Magyar Kupa, 2.000 Zuschauer  


Bevor man hier das Spiel verfolgte blieb noch etwas Zeit. Man machte die obligate Einkaufstour durch ungarische Supermarktregale und konnte auch ein Lokal nahe dem Stadion lokalisieren. Also war man mit den 2 Stunden bis Spielbeginn hier in Pecs mit einkaufen und eben Nahrungsaufnahme gut beschäftigt. Irgendwas im Laufe des Tages musste aber durch eine Lebensmittelkontrolle gefallen sein, wobei eine Lokalisierung dann nicht mehr möglich war, die Folgen davon sollten sich dann auf der Rückfahrt zeigen. Vorher stand aber noch das wahrscheinlich für mich letzte Auslandsspiel des Jahres 2011 am Programm. Der PMFC hatte aus dem Hinspiel in Budapest bereits einen 1:0 Vorsprung herausgeschossen, daher sollte gegen den heuer Zweitligisten MTK eigentlich mit Heimvorteil eher nichts weiter schief gehen. Umso erfreulicher und erstaunlicher die für Ungarn-Cup Verhältnisse große Zahl an MTK Auswärtsfahrern und das mit diesem Hinspiel-Ergebnis. Auch die anderen 3 Tribünen waren ganz gut besucht, eben für ein Cupspiel wenn man die Bedeutung dessen zum Vergleich hernimmt. Das Stadion besteht aus einer Sitzplatzhaupttribüne und drei weiteren Stehplatzstufentribünen auf den anderen Seiten. Die Fankurve ist hinter dem Tor und auch die Gegengerade war mittig ganz ok besucht. MTK hatte einen gute Bus voll mit und auch so wohl noch den einen oder andern von der Anzahl her. Stimmung machten beide Fangruppen hin und wieder mal passend zum Spielverlauf. Und der war mehr als überraschend: MTK scorte nach gut 15 Minuten das 0:1 und egalisierte das Hinspiel-Ergebnis. Und blieb auch weiter am Drücker. Pecs schaffte es nicht zwingend nach vorne zu spielen, auch ein Klassenunterschied war niemals erkennbar. So kam es wie es kommen musste: Die Gäste erzielten den zweiten Treffer und schafften somit die Sensation. Da konnte auch der geschenkte Elfmeter in Minute 89 zum 1:2 Endstand nichts mehr ändern. Ende gut, alles gut dachte man – aber etwas gefehlt. Es folgte noch eine denkwürdige Rückfahrt bei der Autor und Fahrer auf den 500 Kilometern nicht nur mit dichtem Nebel und manch Niederschlag zu kämpfen hatte. Nein zum Leidweisen seinerseits und auch der Mitfahrer musste so ca. jedes 2. Klo am Weg von Pecs nach Budapest und dann jedes 3. nach Einwerfen der ersten Soforthilfen von Budapest nach Wien „mitgenommen“ werden. Achterbahn hieß es in der Magenregion nachdem irgendein Teil der heutigen Nahrungsaufnahme nicht kompatibel mit dem Magenzustand war und auch die Desinfektion aufgrund des Fahrens ausfiel. Somit dauerte der Rücktrip gute 7 Stunden und eben wie gesagt gute Dutzend Stopps später war man mit vielen interessanten Eindrücken aller Art erst gegen 1:30 wieder in Wien. Eine denkwürdige Dezemberanschlussfahrt somit und damit war das Motto für 2012 schon auch wieder vorgegeben. Es kann nur besser werden als diese Rückfahrt endete, zwei Tage später war’s dann eh wieder zum hinterher schmunzeln, also auch das geht dann eben mal vorbei. Das nächste Jahr kann somit kommen, aber jetzt ist mal Weihnachtsruhe angesagt. Frohe Feiertage an alle!















































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