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Kasachstan - Österreich  0:0 (0:0)

  am 11.10.2011, Astana Arena, Kasachstan, EM Qualifikation, 10.000 Zuschauer  


Die letzte Fahrt aus dem Zentrum Bakus führte uns dann wieder an den internationalen Flughafen wo man sich einige Kontrollen später am Gate Richtung Alma Aty wieder fand. 3 Stunden flog man in die ehemalige Hauptstadt im Südosten Kasachstan. Dort wurde erstmal formell eingereist, ehe man in den Jet nach Astana umsteigen durfte. Klappte aber alles problemlos inklusive Gepäcktransfer und nach fast weiteren 3 Stunden war gegen 22.00 Uhr in Astana angekommen. Noch wusste man es nicht, aber Astana wird uns als Stadt der weiten Wege in Erinnerung bleiben. Eh kein Wunder für die jetzige Hauptstadt des 8.grössten Staates der Welt, aber doch war es bis zum Schluss etwas schwierig rasch und vor allem gut orientiert wo hin zu kommen. Man nahm den letzten Flughafenbus mal Richtung Zentrum war entlang des Stadions und der Neustadt schon mal recht gut unterwegs ehe man doch etwas an Irrweg zurück legte bis man das gebuchte Hotel fand. Etwas versteckt lag es nahe des Flusses im Zwischenteil von Neustadt und Altstadt. Ein Wirt nebenan war aber angeschlossen und der Abend somit auch gerettet ehe man sich 2 Tage versuchte möglichst rationell und orientiert sich fortzubewegen – es gelang, aber nicht immer. Manch gute Busse hatte man ausgespäht, bei anderen gar keine Idee. Gute Füße waren jedenfalls von Nöten und immer im Einsatz. Tag 1 widmete dann der Altstadt, die eigentlich keine ist. Astana wird ja derzeit als neue Hauptstadt voll aufgebaut und vergrößert. Leider wurde nicht an eine U-Bahn gedacht, mit der vieles leichter wäre. Die Verständigung beschränkte sich meist auf Deuten und Zeichensprache, Englisch ist noch nicht weit verbreitet, freundlich war aber jeder! Man besuchte den Zweitligaground von Astana 64 (leider spielten diese an unserem Tag auswärts!) und eine Brauerei um sich für den Gang über das Präsidentenmuseum zum Bahnhof zu stärken. Dann wieder per Buslinie 10 (dank dieser das es sie gibt) zurück zur Neustadt und dem Wahrzeichen – der großen Kugel in der Mitte der Achse der gesamten Reissbrettneustadt. Dort noch hoch, aber mehr schaffte man an Tag 1 nicht mehr. Außer natürlich Abendessen und gemütliches Beisammensitzen ehe man sich am nächsten Tag voll der Neustadt widmete. Gleich nach Aufstehen wurde mal die Fussballarena besucht man die anderen Sehenswürdigkeiten der Neustadt per pedes erkundete und auch damit den ganzen Tag dann wieder beschäftigt war. Erst kurz vor der Dämmerung war dann wieder Essen und dann endlich der Stadionbesuch bei einem Ankick um 22.00 Uhr angesagt. Penible Kontrollen, inklusive vorführen des Fotoapparates waren dann noch angesagt ehe sich gut 10.000 Zuseher bei Anpfiff in der „Halle“ Astana Arena eingefunden hatten. Dem Länderpunkt Kasachstan stand somit nach dem Abspielen der Hymnen nichts mehr im Wege. Einer matten ersten Hälfte, folgte eine schwungvollere Zweite Halbzeit mit Chancen da und dort. Treffer wollte zwar keiner fallen, aber es hätte auch gut 2:2 oder 3:3 ausgehen könnte. Sportlich war das Unentschieden aber jedenfalls leistungsgerecht und für beide verdient. Somit das kasachische Publikum auch recht erfreut und man wurde beiderseitig zumindest von Fanseite mit Applaus verabschiedet. Somit erfolgte die letzte Irrfahrt vom Stadion wieder zurück ins Hotel um das Gepäck aufzunehmen. Da aber der benötigte Bus nicht mehr erreicht wurde enterte man einfach mal ein Gefährt welches mal zumindest die richtige Richtung ansteuerte. Natürlich lief das dann mal wieder ein klein wenig aus dem Ruder und man musste per Dolmusch und etwas Gestik und mit ein paar Tenge einen Familienkleinbusfahrer erklären wo er und bitte hinfahren solle. Aber alles halb so wild am Ende und es blieb genug Zeit um den Frühflieger zu bekommen. Nach 6 Tagen unterwegs ging es dann morgens nach der erfolgten Ausreise wieder heim nach Wien – eine echt tolle Asientour in „Europa“ wurde somit erfolgreich über die Bühne gebracht und konnte als voller Erfolg verbucht werden. Die Mühen und der Aufwand hatten sich jedenfalls für das Erlebte gelohnt und frei nach dem Motto „Gut is gangn, und nix is geschehen“ blieb man ja sogar sportlich ungeschlagen. Mal sehen was und wohin uns dann die nächste Qualifikation wieder bringen wird.































































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