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FSV Frankfurt - RW Oberhausen  4:0 (1:0)

  am 23.01.2011, Stadion Bornheimer Hang, Deutschland, 2. Bundesliga, 3.150 Zuschauer  


Nach einem wie gesagt langem Samstagabend hieß es trotzdem mehr oder weniger früher raus auch wenn man den Sonntag in aller Herrgottsfrüh sicher besser nutzen kann. Aber eben auch wieder nicht wenn es heißt es paar Kilometer zu machen. Denn die nächste Etappe sollte zurückgelegt werden. Von K-Ehrenfeld über eine Aufwartung des Kölner Doms am Hauptbahnhof ging es per ICE-Zubringer jetzt erstmal nach Frankfurt am Main. Bei der Einfahrt wurde noch das Waldstadion gegrüßt ehe man am FFM Hauptbahnhof nach relaxter Fahrt auch hier noch mal eine kurze Rast einlegte. Auf die bekannt obligate Innenstadt und Römerbesichtigung wurde heute verzichtet, denn auch der oben angepeilte Zweitligakick begann ja schon in den Mittagsstunden. Am Bornheimer Hang empfing der wieder rückübersiedelte FSV Frankfurt die Ruhrpottgäste aus Oberhausen. Aufgrund der gewohnt bekannt strengen DFB Vorschriften hatte der FSV eine Exilsaison im Waldstadion der Eintracht einlegen müssen um ihre Heimstätte Bundesligafit zu machen. Nach und nach wurde das Oval abgerissen und durch neue Betontribünen ersetzt. Dazu folgt(e) noch eine Überdachung der neuen Tribünenbereiche und eben eine Modernisierung an allen Ecken und Enden. Sicher auch eine recht kostspielige Sache, aber zumindest der sportliche Erfolg gibt dem FSV Recht. Mit einer tollen Hinrunde wurde ein respektabler einstelliger Tabellenplatz mit 29 Punkten erreicht. Der Klassenerhalt sollte somit viel früher als im Vorjahr eingefahren werden. Wie weit die Ambitionen weiter gehen ist mir nicht bekannt – außer dass damit eigentlich der Plafond eben für den Bornheimer Hang und sein Gelände damit eh schon wieder erreicht ist. 1. Bundesliga ginge hier auch so nach dem Umbau sicher nicht, denn die Anbindung und auch die Lage neben der Autobahn (hier gab es grobe Probleme wegen der Blendung der Autofahrer durch das Flutlicht!), Straßenbahn und eben Hanggelände sind nicht wirklich optimal. Aber es wird ja noch weiter gebaut und man wird sehen was dann wirklich am Projektsende letztendlich hier entsteht, mehr als ein 2.Ligabewilligung aber sicher nicht. Zurzeit spielt sich das Fan-Hauptleben auch hier am Stehbereich hinter dem Tor ab. Die fertig gestellte Gegengerade ist noch nicht so wirklich top besucht, aber auch hier sind die Eintrittspreise meiner Meinung nach nicht von schlechten Eltern. Da könnte man die Preisschraube ruhig etwas nach unten drehen, besonders wenn man einen so großen Konkurrenten in der Stadt hat wie die allgegenwärtige Eintracht, oder auch den anderen Nachbarn vom Mainufer gegenüber aus Offenbach. Mit dem nahen Mainz liegt ja noch mehr BL-Fussball auch in der Nähe. Also eine ziemliche Dichte an Klubs eigentlich ohne noch weiter tiefer (Darmstadt, Wiesbaden, etc..) zu gehen, die ebenso in der Nähe liegen. Aber wie gesagt am Platz kann man nicht klagen, die Punkte werden eingefahren. Viel schlechter steht da der RWO da. Schwerst im Abstiegskampf steckend, war besonders das heutige Auftreten mehr oder weniger Erschreckend. Man startete zwar mit 2 Torchancen die leichtfertig verballert wurden, aber ab dann ging’s bergab. Fing man sich vor der Pause erstmal nur einen Treffer (da mit viel Glück weitere Bälle des FSV dann nicht mehr reingingen), wurde man aber dann in Hälfte 2 regelrecht überrollt. Ein Treffer jagte den nächsten – und das noch dazu in fast peinlicher Art und Weise. Teilweise Selbstaufgabe und dann noch dazu zu wenig Einsatz gipfelten in einem Debakel. Sehr zur Freude der FSV Fans natürlich. Die RWO Kurve packte nach dem 4:0 ihre Transparente ein und übermittelte ihre Meinung. Für den FSV geht es somit weiter bergauf in der Tabelle, während die Oberhausener ihren derzeitigen Abstiegsrang in keinster Weise verbessern konnten. Somit siegte der Favorit in überzeugender Art und Weise und das sportliche dieses Wochenendes war für mich somit auch erledigt. Es blieb die Rückfahrt vom Minibahnsteig der örtlichen U7 (wie das gehen soll wenn da mal eine fünfstellige Anzahl Fans zugegen ist, ist mir ja ein Rätsel) zum FFM Hauptbahnhof. Dort startete man dann die letzte Rückreise-Etappe per wieder ICE nach Wien, wo man kurz vor Mitternacht dann ankam. Somit auch im Jänner was erledigt und das trotz des im Januar immer bescheidenen Wetters, auch wenn dies an diesem Wochenende eh ganz brauchbar war. Trotzdem gibt’s jetzt erstmal wieder eine kleine Pause und frühestens im Februar geht’s dann weiter zu neuen Zielen.



























































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