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Alemannia Aachen - Karlsruher SC  4:2 (3:1)

  am 22.01.2011, Tivoli neu, Deutschland, 2. Bundesliga, 19.200 Zuschauer  


Eröffnungsspiel der Groundhoppingsaison 2011. Dank eines Aktionstickets der ÖBB/DB mit einem Einzelwarenhandel galt es eine billige Reisemöglichkeit zwischen Deutschland und Österreich gleich mal fussballtechnisch zu nutzen. Denn eigentlich waren Jännerspiele im nicht immer winterfesten Deutschland eigentlich gar nicht wirklich am Plan, aber wenn es schon so gut und preiswert angeboten wird, dann halt nur zu. Ziel dieser Wochenendtour war dann die Nacharbeit der Wiederkomplettierung der 2. Bundesliga. Es gilt 2 Neubauten in Aachen und Ingolstadt nachzuholen und den Umbauground des FSV in Frankfurt am Bornheimer Hang. Ingolstadt blieb zwar aufgrund der eingeschränkten Freitagsreisemöglichkeit mal außen vor, aber mit Aachen und dem FSV konnte man diesmal gleich trotzdem 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Als Zusatzzuckerl gab’s dann noch als Abendtermin das Bundesligaspiel des 1.FC Köln gegen Werder Bremen. Und somit auch die perfekte Gelegenheit auch alte Kumpels und Kumpelinnen aus Kölle wieder zu treffen. Ein Treffpunkt am stadionnahen Vereinsheim in Müngersdorf wurde dafür 2 Stunden vor Anpfiff des FC Spiels vereinbart. Aber davor hieß es wie gesagt erstmal auf nach Aachen zur Alemannia. Dort wurde ja letzte Saison der Neubau des Stadions „Tivoli Neu“ eingeweiht. Ein 30.000er Ground in unmittelbarer Nähe des alten Tivolis bettet sich somit in die Aachener Stadionlandschaft, Unmittelbar nebeneinander thronen dort jetzt die Fussballgrounds alt und neu, dazu ein 50.000er, ein 4.000 und ein 1.500 Reiterstadion des Weltturnierreitgeländes Aachen und die Eissporthalle als Abschluß. Also eine kompakte Stadionlandschaft entlang der Krefelder Strasse. Da man zeitgerecht vor Ort war ging sich vor dem Brat- und Bockwursttest sogar noch ein kleines Billigfrühstück im nahe gelegenen Möbelhaus aus, bevor man sich auf für eine Stadionumrundung machte. Bauart erinnert in einigen Eckpunkten an den Dresdner Neubau, dass nicht nur in der Farbwahl gelb und schwarz. Anders gestaltet wurde aber, eine für Deutschland neue Art Gästezugang. Mehre dutzend Meter entfernt muss man bei einem seperierten Gästezugang einchecken um dann über einen unterirdischen Tunnel das eingezäunte Stadioninnere betreten zu können. Bekannt ist das ja z.b. aus Holland bereits, aber für mich war das auf deutschem Boden zumindest mal was Neues. Besonders der unterirdische Tunnelzugang in einer Art U-Bahn Style um dann nach runter und dann doch wieder ganz rauf in einen Eckgästeblock unter dem Stadiondach zu kommen. Ich schätze mal gut 500-600 Karlsruher nahmen das heute auf sich und füllten dann ihren kleinen, aber feinen Block. Dem gegenüber stand eine ziemlich volle Aachener Stehplatzhintertortribüne. Aufgrund der gravierenden Preisunterschiede von Steh- zu Sitzplatz war sicher das halbe gekommene Publikum dort versammelt, wenn nicht sogar etwas mehr. Die angegebene Zuseherzahl von 19.200 schien mir etwas zu hoch gegriffen. Könnte aber auch daher rühren das auch einige nicht erschienene Kombiticketkäufer zum Pokalknüller der Alemannia gegen Bayern München da locker dazu gezählt wurden. Die Gegengerade war so lala gefüllt und die 2. Hintertortribüne so gut wie gar nicht. Auf der Haupttribüne wiederum gibt es nur recht wenig Platz für normal zahlende Zuseher. Vielmehr wird hier wie oft woanders auch Augenmerk auf Business- und Hospitalitybereiche gelegt – eh schon normal heutzutage. Stimmlich konnte die alte Tivoliatmosphäre leider nicht ganz übertragen werden vom alten ins neue Stadion. Die sich gegenseitig aufputschenden Bereiche Wall und Gegengerade sind jetzt vereint im neuen Stehplatzbereich. Und selbst hier können die Einpeitscher bei weitem nicht alle erreichen, da verliert sich der Support von den engagierten Gruppen unten und oben in der weiten Masse. Die anderen, jetzt Sitzplatzbereiche, machten heute nur wenig bis gar nicht mit wenn es um Support ging. Hier bleibt den Hardcorefans noch einiges an Arbeit die alte Stimmung vom engen Alt-Tivoli hier reinzubringen. Sportlich performt die Alemannia heuer auch nicht im Spitzenfeld der Liga, wie oftmals in früheren Tagen. Für 2011 scheint ein Aufstieg bereits abgehakt, aber eventuell geht ja da in den nächsten Jahren was. Und außerdem bleibt ja wie gesagt noch der Pokalknaller gegen den großen FC Bayern. Denn das man auch gegen Bundesligisten reüssieren kann, zeigte das vorige Achtelfinale gegen die Frankfurter Eintracht. Welches vor ausverkauftem Haus gewonnen wurde. Etwas anders die Situation der Badener. Der Karlsruher Sportclub steckt wieder mal tief im Abstiegskampf und mit Leistungen in der Defensivabteilung wie heute, wird das noch ein ganz schweres Projekt. Zwar konnte man immer wieder einmal mit einem Tor dran bleiben, aber einen Punkt hatte man eigentlich nie in der Hand bei diesem Spiel. Von zwei anfälligen Hintermannschaften, war der KSC heute das eben nicht bessere Team und patzte viermal. Während man eben nur 2 Treffer selbst anschreiben konnte. Trotzdem bot der blau-weiße Block eine ordentliche Performance mit Stimme und Tifomaterial inklusive zweier Spruchbänder. Erst am Ende packte man unmittelbar nach dem 4:2 und dem Schlusspfiff dann die Transparente ein musste Aachen mit dem Spruch: „Außer Spesen nix gewesen“ dann den Rücken kehren. Ebenso wie wir, hatten wir danach ja noch den baldigen Termin zum nächsten Spiel…



























































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