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Debreceni VSC - Ferencvárosi TC  2:1 (1:0)

  am 24.10.2010, Olah Gabor utcai stadion, Ungarn, Nemzeti Bajnoksag I, 8.000 Zuschauer  


Wieder angekommen nach dem Amateurkick am DVSC Stadion startete man den zweiten Versuch Karten gut und günstig abzustauben und wurde bei den Vereinsoffiziellen die jetzt 3 Stunden vor Beginn langsam eintrudelten vorstellig. Diese empfingen uns nett und zuvorkommend und halfen auch ungarisch gastfreundlich mit 2 Haupttribünenkarten aus und auch ein kleiner Rundgang durch das Sekretariat war noch drinnen, inklusive Bilder und Fotogalerien vergangener Tage und aktueller Erfolge von Debrecen. Da aber immer noch viel Zeit war bis zum Spielbeginn und die Polizei auch erst mit dem Aufbau der Absperrungen begann machte man sich auf Lokalsuche. In der Nähe fand man dann a) ein Hallenbad ohne Buffet, b) ein Hotel ohne Gastronomie, c) die Fönixhalle (Stadthalle Debrecens) in der gerade Damen-Championsleague gespielt wurde und dann, nach Rat der Hotelrezeptionistin endlich d) ein örtliches Beisl guter ungarischer Art. Dieses lag gleich neben der Fönixhalle und somit wurde man per Live-TV sogar Zeuge was sich 50 Meter Luftlinie in der Halle beim Handballspiel tat. Wobei wir mehr an der ungarischen Kulinarik interessiert waren, und unsere schon etwas hungrigen Bäuche mit dem Tagesteller Hirschgulasch labten. Für 4 Euro eine lohnende Investition, und für weitere 4 gab’s dann auch noch 2 große Getränke dazu. Sprich 8 Euro für ein Mahl das man in Wien wohl insgesamt kaum unter 15 - 20 bekommt in der Form. Gelungen also die Zeitüberbrückung bis es dann wirklich losging an der Olah Gabor utcai. Trotz des schlechten Saisonstarts des DVSC war das Interesse des Publikums heute groß, immerhin kam ja Fradi – also der Traditionsklub aus Budapest schlechthin. Die Gäste von Ferencvaros erhielten für dieses Spiel 800 Karten für einen eigens abgetrennten Stehplatzsektor, welche auch restlos an den Mann gebracht wurden. Ansonsten füllte sich das unüberdachte Stadion laut offiziellen Angaben dann auch mit 8.000 (!) Zusehern. Ziemlich voll also, besonders in Halbzeit 2 wirkte es dann so als wäre noch der eine oder andere hinzugekommen. Das Stadion selbst ist ja schon ein schon ziemlich in die Jahre gekommener Ground, der entweder dringend eine Renovierung nötig hätte, oder besser neu aufgebaut werden sollte. Dieses Neubauprojekt ist aber dann mit der erfolglosen Österreich-Ungarn EM Bewerbung fallen gelassen worden. Ob da noch jemals bald was kommt weiß man nicht so genau. Choreos gab es heute leider keine, die Ultras Debrecen hatten ein paar Fahnen am Start, Fradi zeigte eine Schalparade. Bereits nach 5 Minuten dann der erste Aufreger, nach einer Elfer-Attacke gab’s Strafstoß für Debrecen. Kabat verwertete diesen erfolgreich zur Freude des Heimpublikums und zum Missfallen der Fradi-Kurve. Fradi kam die ganze erste Halbzeit so gut wie nicht ins Spiel und da auch sonst weiter nichts passierte ging’s mit dem 1:0 in die Pause. Stopp, einmal passierte doch etwas. Ein Bengale wurde in der Fradikurve kurz vor der Pause entzündet und am Feld entsorgt. Dies wurde sofort mit einem massiven Security-Einsatz im Block beantwortet, wodurch es zu kurzen Riots in diesem Bereich kam. Auch in Ungarn kommt ein massives Anti-Pyro Gesetz somit zur Anwendung, die Leidtragenden wieder mal die Kurven und die Fankultur. Zweite Halbzeit wurde dann schwungvoller. Der per Pausenspruchband bedachte Kabat bekam bald Gelb-Rot und Fradi die Oberhand. Ein Sturmlauf mündete 10 Minuten vor dem Ende im 1:1 Ausgleich. Gegen 10 DVSC-Spieler schien damit auch der 1:2 Siegtreffer noch drinnen, aber es kam dann alles anders. Debrecen eigentlich nur mehr mit der Punktsicherung beschäftigt, konnte in Minute 89 den Lucky-Punch setzen. Ein Konter wurde zum 2:1 abgeschlossen, ein Erfolg der so nicht mehr zu erwarten war und das Stadion Kopf stehen ließ. Ärgerlich für Fradi, denn da war heute viel mehr drin. Großteils blieb es dann bis zu unserer allerorts Abfahrt ruhig. Auf der Autobahn nach Budapest wurden dann alle Raststätten und Tankstellen gesperrt, aufgrund des Konvois der Fussballfans, wer da jetzt Benzin gebraucht hätte – Pech gehabt. Denn die Tankstellen waren nicht nur gesperrt durch die Polizei sondern auch dunkel und einfach zu. Auch sensationell, wenn man da nichts mehr im Tank hat, ist aus die Maus und wenn man das nicht weiß - steht man dann auf der Autobahn. Also man kann alles auch übertreiben. Wir hatten genug Treibstoff und so brachte uns der Tank kurz nach Mitternacht wieder nach Wien. Der Tagesausflug somit abgeschlossen und wieder mal einige unterhaltsame Stunden in Ungarn waren lagen somit hinter uns – Fazit: Gelungen und jederzeit wieder.























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