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Tallinna FC Ararat - Raasiku FC Joker  2:2 (0:1)

  am 12.06.2010, Sportland Arena, Estland, Madalamad Liigad, 50 Zuschauer  


Sommerzeit, beste Zeit für ein Wochenende mal in den Norden. Das Thermometer in Wien zeigte längst mal wieder über 30 Grad und gerade jetzt sollte es ins halb so warme Finnland/Estland gehen. Dort war zwar Schlechtwetter angesagt, dafür wirkte die Aussicht auf 2 weitere neue Länderpunkte. Spiele in Tallin/Estland und in der finnischen Hauptstadt Helsinki waren für Samstag und Sonntag anvisiert. Was genau einen dort in punkto Kultur und Umfeld erwartet, war im Vorhinein nicht ganz so klar, aber man ließ sich da mal einfach überraschen. Los ging’s dann endgültig Freitagabends mit einem Aua-Linienflug nach Helsinki – Ankunft kurz vor Mitternacht. Gespannt erwartete man dort eine der berühmten weißen Nächte in der es maximal nur 2-3 Stunden dunkel wird, daraus wurde aber leider trotz der optimalen Reisezeit leider nichts. Helsinki war dick von Wolken umhüllt, die auch die ganze Nacht durch den einen oder anderen Schauer ausließen. Da man diese Nacht aufgrund der frühmorgendlichen Weiterreise nach Tallin kein Quartier gebucht hatte, konnte man das dortige Nachtleben und die Bedingungen gut beobachten und in sich aufnehmen. Nachdem man aufgrund getrennter Hinflüge zu zweit um kurz vor 1:00 morgens am Airport Vaanta wieder vereint war, nahm man den letzten Airportbus der Finnair in die Stadt zum Hauptbahnhof. Für 6 Euro war man bei dieser Fahrt dabei. Danach wurde erstmal eine erste Stadtrunde gedreht und festgestellt das der Hbf zwar offen, die Bahnhofshalle inkl. Der Schließfächer aber geschlossen war. Somit war man durchs Gepäck etwas in der Mobilität eingeschränkt, konnte aber trotzdem eine gute Stadtrunde mit einigen wichtigen Sights drehen. Stärkung gab’s dann beim örtlichen Nachtkebapimbiss der uns auch als kurzes Verschnaufplätzchen diente. Planungen aufgrund der wieder unterschiedlichen Reiseroute wurden verfeinert und schließlich sich der Treffpunkt für sonntags ausgemacht. Eine weitere Runde durch Helsinki später war man dann bald am Fährhafen der Lindaline um 6:00 morgens angekommen um gen Estland überzusetzen. Die reine Katamaranpersonenfähre beförderte mich dann pünktlich in 90 Minuten (inkl. Schlafnachholung) nach Tallin. Dort angekommen war man schon auf das Städtchen dort recht gespannt, aber auch auf den örtlichen Fußball. Ansetzungstechnisch gab es 2 Nachwuchsspiele vormittags und zwei Drittligaspiele mittags/nachmittags. Abends sollte dann noch ein Spiel der Meiistriliga steigen. Die beiden Nachwuchsspiele erwiesen sich als Flop. Eines wurde erst gar nicht gespielt und das andere war ein Kinderspiel am Halbfeld, somit ausser Groundspotting somit nicht zu werten. Positiv war aber der Gehweg dorthin, bereits mitten durch die sehr sehenswerte Altstadt der Hansestadt Tallin. Der alte Ortskern dieser Stadt ist echt ein Traum für Interessierte und Liebhaber alter Mittelalterstädte. Dazu topgepflegt und fast jede Ecke sehenswert. Natürlich gibt es neben dem alten Ortskern auch viele neue Viertel und Vororte, aber das „alte“ Tallin direkt vom Hafen und dem Bahnhof zu Fuß zu begehen ist wirklich ein Erlebnis. Mittags machte man sich dann auf in den Süden Richtung Nationalstadion. Die Le Coq Arena ist die Heimstätte des FC Flora und des Nationalteams. Trotzdem wird es nicht regelmäßig aufgesperrt, aufgrund des geringen Interesses der Esten an Fußball und auch aufgrund der klimatischen Bedingungen. Deshalb haben die Esten neben der Arena ein kleines Neben“stadion“, die Sportland-Arena gebaut. Dies ist ein sozusagen estnischer Standardfussballplatz. Ein Kunstrasenfeld und dazu eine mehr oder weniger große Stahlrohrtribüne. Dies war dann sozusagen mein erstes Estnisches Fussballerlebnis. Das Drittligaspiel des FC Ararat gegen den FC Joker eben in dieser Sportland Arena (welche auch als Austragungsort einiger FC Flora Erstligaspiele dient) in der Madalamad Liigad. Zuseher waren’s Anfangs aufgrund des Sauwetters mit Dauerregen vielleicht 20, am Ende dann 50. Klingt nicht viel, wenn man sich aber die generellen Zuseherzahlen auch der ersten Liga ansieht (100 im Schnitt, 500 bei einem Tallinderby) war das eh schon mehr als zu erwarten war. Sportlich war’s noch dazu das Spiel Vorletzter gegen den Letzten. Witzigerweise hatte aber gerade der FC Joker als roter Laternenträger dann doch 20 Supporter mit dabei, welche sogar mit Hand und Stimme Gas gaben. Vom Gastgeber waren anscheinend nur Spieler und Betreuer anwesend. Idyllisch dann die Lage dieses Spieles im Schatten der großen Le Coq Arena wenn man sich nach Gegenüber bewegte. Sportlich konnte Joker überraschen und durch 2 Treffer einen mehr als verdienten Punkt einfahren. Die mitgereisten Fans freute es und ich mich auch über den ersten Länderpunkt an diesem Wochenende. Trotzdem ließ man einen weiteren Drittligakick in den Vororten Tallins dann aus, um sich endgültig am Nachmittag der City selbst zu widmen, diese hat das einfach verdient wenn man nur einen Tag dazu Zeit hatte.























































































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