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Kasimpaşa S.K. - Kayseri Erciyesspor  1:1 (0:1)

  am 25.01.2009, Recep Tayyip Erdoğan Stadion, Türkei, 1. Lig, 3.000 Zuschauer  


Als man etwa zehn Minuten vor Anstoß die zwei (!) Drehkreuze öffnete, brachte dies heilloses Chaos und arges Gedränge mit sich. Auch die Öffnung von Drehkreuz Nummer drei brachte nur eine geringe Entspannung der Gesamtsituation mit sich, aber ca. fünf Minuten nach Anpfiff und um einige blaue Flecken reicher war man dann doch drin im Recep Tayyip Erdoðan Stadyumu, welches recht schön ins landschaftliche Niveau eingebettet ist. An zwei von vier Seiten gibt es eine passable, geschwungene Tribünenkurve, deren Dach nicht nur vor regen schützt, sondern auch den Einblick für etwaige Gratisblitzer nicht gerade einfacher macht. 15.000 blaue Sitzschalen runden das Bild ab. Auf den beiden anderen Seiten ist das Stadion offen und lässt einen Blick auf das angrenzende Stadtviertel. Eine große Anzeigentafel verkündet Spielzeit und –stand – leider hat man auch eine vollwertige Laufbahn verlegt. Etwa 4.000 Leute hatten am 25. Jänner den Weg ins Stadion gefunden und auch den mühsamen Einlass über sich ergehen lassen. Etwa 50 davon waren für die Gäste aus Kayseri, die, zwar nicht baulich, aber dennoch durch etwa ebenso viele Polizisten und einen Zaun, vom Rest getrennt waren. Die Anhänger der Heimischen, beziehungsweise deren harter Kern, waren an der anderen Seite der Kurve unterm Dach untergebracht. Etwa 200-300 Leute machten hier mit einer überdimensionierten Trommel zu abwechslungsreichem Liedgut Stimmung. Auch Klatscheinlagen und sonstige Bewegung im Block waren dabei keine Seltenheit. Insgesamt ein gelungener Auftritt, der nach dem 0:1 nicht einschlief, sondern nur noch lauter wurde. So ließ sich zeitweise auch der Mittelblock mitreißen, und der eine oder andere Wechselgesang war das Ergebnis. Garniert wurde das Ganze mit einer schönen und ambitionierten Kassa-Rollen-Aktion nach einer Stunde, welche die Laufbahn und Teile des Spielfeldes sektoral in strahlendes Weiß hüllte. Zehn Minuten vor Schluss gelang den Hausherren aus dem gleichnamigen Stadtteil Kasýmpaþa der verdiente Ausgleich, aber trotz numerischer Überlegenheit nach einer roten Karte konnte man die Partie nicht mehr ganz drehen. Dank der Heimfans wurde es trotz der nicht gerade überragenden fußballerischen Darbietung aber nie langweilig. Anschließend machte man sich zu Fuß auf den Weg, um den Treffpunkt am Hafen einzuhalten. Für rund 60 Cent löste man ein Ticket, und mit landestypischem Fastfood ging man an Bord der Fähre, die uns binnen 20 Minuten in einen anderen Kontinent brachte. Drüben angekommen war man angenehm überrascht von einer Fußgängerzone mit Geschäften und Gastronomie. Hier erkannte man an allen blaugelben Ecken, dass heute ein Heimspiel von „Fener“ anstand. Auch die abschätzigen Blicke, die man „drüben in Europa“ wegen der offen getragenen Bierdose geerntet hatte, gab es hier nicht. Vielmehr waren viele Leute – jung und alt – ebenso mit Bier unterwegs. Auch die geschätzten 1.000 Polizisten, die hier Präsenz und Fuhrpark zur Schau stellten, nahmen davon kaum Notiz. So soll es sein.






































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