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Beşiktaş J.K. - Denizlispor  1:0 (1:0)

  am 24.01.2009, Inönü Stadion, Türkei, Süper Lig, 20.000 Zuschauer  


Etwa eine Stunde und ein paar Kioskbesuche später kam man am Stadion an, und nachdem man sich kurz ein Bild von der Oldstyleschüssel gemacht, und sehr viel Polizei registriert hatte, bewältigte man die Sicherheitskontrollen. Den anfänglichen Befürchtungen zum Trotz, stellte Kupfas „Profikamera“ kein Problem dar, allerdings musste man teilweise Feuerzeuge abgeben und seine Münzen „zwangsweise“ dem Roten Halbmond spenden. Drinnen bezogen wir dann mal auf unseren 14-Euro-Plätzen am dritten Rang hinterm Tor Position und lauschten der traditionell intonierten türkischen Hymne. Das Stadion war mit etwa 20.000 gut besucht, allerdings bei weitem nicht ausverkauft. Außer in unserem Sitzbereich hat das Stadion noch an den Längsseiten ein Dach – uns gegenüber öffnete sich ein beeindruckender Blick auf die Einfahrt des Bosporus. Ebendort ist auch eine große, farbige Anzeigentafel – das Stadion ist mit 32.000 Sitzplätzen ausgestattet. Eine wirkliche Choreographie hatte man nicht zu bieten, allerdings ließen einige Zaunfahnen und die ersten lautstarken Gesänge keinen Zweifel darüber aufkommen, dass die eigentliche „Kurve“ hier auf der Gegengerade ihren Platz hatte. Zeitweise wurde es recht laut, allerdings ist man nicht gut genug organisiert, um durchgehend zu singen. Das gilt auch und vor allem für die eine oder andere Gruppe hinterm Tor. Zwar schaffte man es ab und an, ganz gute Wechselgesänge anzustimmen, und wenn das ganze Stadion mitging wurde es auch richtig schön laut, allerdings blieb es zumeinst beim Versuch bzw. bei kurzen Highlights. Zudem präsentierte man das eine oder andere Spruchband und verlegte sich darauf pro Palästina und gegen Israel zu singen, weil bei Denizli ein Israeli mitwirkte. Dieser Umstand brachte Besiktas – wie man am nächsten Tag den Zeitungen entnehmen konnte – eine Zuschauersperre für das nächste Heimspiel ein. Die Auswärtsfans blieben überhaupt zumeist unter der Grenze der Wahrnehmbarkeit. So verbrachte man das Match mit Plaudern und der einen oder anderen Fotorunde. Das Spielgeschehen am Feld passte sich dem eher durchschnittlichen Auftritt auf den Rängen an, und war somit kaum besser als das, was man in Österreich Woche für Woche mit ansehen muss. So passte es auch gut ins Gesamtbild, dass der einzige Treffer des Spiels ein lupenreines Eigentor war. Bei Besiktas durfte dann noch ein Spieler früher unter die Dusche, wodurch sich der Volkszorn auf den Schiedsrichter entlud. Unter Polizeischutz und umringt von Schutzschildern konnte dieser dann doch das Spielfeld unbeschadet verlassen, und nach einem Blick in den gut sortierten Fanshop machten auch wir uns auf den Weg.
Nach einiger Zeit des Suchens wurde doch noch ein Kiosk mit kaltem Efes entdeckt, und mit einer Mischung aus nächtlichem Sightseeing, Beislhopping, Sinnlosfotos und Nahrungsaufnahme im amerikanischen Fastfoodlokal verbrachte man den Rest des Abends und den Beginn der zweiten Nacht. Sonntagmorgen – wieder fiel das Aufstehen schwer. Dennoch raffte man sich langsam oder sicher auf, schließlich stand heute Vormittag etwas „Kultur“ auf dem Programm. So machte man sich nach dem Frühstück auf zur nahe gelegenen Blauen Moschee, zur Hagia Sofia und zum Topkapi. In unterschiedlicher Intensität widmete man sich den kulturellen und historischen Perlen der Altstadt, ehe man sich trennte und für nachmittags am Ablegeplatz der Fähre verabredete. Meine Gruppe erklomm noch den Galataturm, von dem aus man einen hervorragenden Ausblick über die ganze Stadt genießen kann, ehe wir vorbei an der Synagoge und riesigen Palästinafahnen (!) jenes Stadion suchten, das nach dem derzeitigen Präsidenten der Türkei benannt ist. Zweite Liga war um 13:00 Uhr angesagt, und nach etwa 30 Minuten Marsch entdeckte man die schmucke Hütte. Karten um ca. Euro 2,50.- waren schnell besorgt und, da noch kein Einlass war, nutzte man die Zeit für Fotos und Kaltgetränke.








































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