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FC Luzern - Grasshoppers Zürich  0:3 (0:2)

  am 29.11.2008, Allmend Luzern, Schweiz, Super League, 6.814 Zuschauer  


Nach einem kurzem, aber intensiven Fortgehzwischenstopp in Köln ging es dann frühmorgens über den Konrad Adenauer Airport per Low-Cost-Carrier weiter nach Zürich, zurück in die tief verschneiten Alpenregionen. Von oben gesehen lag über fast der gesamten Schweiz eine durchgängige Schneedecke. Nach den bereits erfolgten Absagen der letzten Woche kamen kurzfristig zweifelnde Gedanken, aber die Tagespresse sah diese Runde der Schweizer Super League als gesichert an. Dies hielt auch, von vereinzelten Absagen in der dritten Liga abgesehen. Die paar fehlenden Kilometer vom Flughafen Zürich nach Luzern wurden per SBB zurückgelegt, so dass man bereits kurz nach 10 Uhr morgens den berühmten Luzerner Wasserturm fotografieren konnte. Und das bei bereits jetzt strahlendem Sonnenschein, gut auch für das Spiel am frühen Abend, wenn auch die Temperaturen den Gefrierpunkt nur knapp überschreiten konnten. Nachdem man sich den Tag mehr oder weniger sinnvoll vertrieben hatte, trudelten so gegen 16:00 die ersten GC-Auswärtssupporter so nach und nach am Bahnhof ein. Zeit sich also auf Richtung Allmend zu machen. Denn der eigentliche Grund war ja noch ein Spielbesuch des so genannten „alten“ Stadions Allmend. Denn bereits an diesem Wochenende findet eine Stadtabstimmung über einen allfälligen zügigen Neubau des in die Jahre gekommenen Stadions und dessen Infrastruktur, statt. Geht diese Befragung positiv aus, hat das Stadion vielleicht schon in wenigen Wochen ausgedient. Der FCL hat bereits alle Pläne für ihren Neubau fertig in der Lade liegen, inklusive eines Ausweichspielortes für die Zeit der Bauarbeiten. Und bei Begutachtung dieses typisch alten Schweizer Grounds kann man das Bestreben des Vereines durchaus nachvollziehen, es wirkt wirklich alles etwas in die Jahre gekommen. Auch wenn das natürlich alles seinen mehr als eigenen Charme und Charakter hat. Die heute 6.814 Besucher verteilten sich großteils auf die beiden Längstribünen. Die modernste, jene Hintertor heim war nicht wirklich gut besucht, vermute der Preis ist da etwas zu hoch angesetzt. Der Heimfanblock bezieht auf der Stehplatzgegengerade Stellung und sorgt dort für die Stimmung. Die GC-Kurve wurde auf die halbe sehr flache Gästekurve zusammengezogen. Die mit Sicherheit schlechtesten Plätze im Stadion. Zu Spielbeginn brachten die gut 400 Züricher ein paar Doppelhalter und Fahnen ins Spiel. Die Heimkurve zog einen Banner gegen Polizeiwillkür auf und ebenso einige Fahnen. Stimmungstechnisch legte der Luzerner Block gut los und konnte manchmal fast den gesamten Stehblock zum hüpfen und mitsingen motivieren. Doch die sportlichen Dämpfer kamen bald. Luzern spielt heuer ja eine miserable Saison und steht trotz kurzen Zwischenhochs noch immer mit der roten Laterne da. GC wiederum spielt um die Uefacup Plätze mit. Und das wirkte sich je länger das Spiel dauerte auch in Zahlen aus. Noch vor der Pause erzielten die Gäste bereits 2 Treffer. Das Spiel des FCL wurde immer verkrampfter und schlechter je mehr Zeit verrann. GC machte dann mit dem 0:3 dann bald alles klar und die drei Punkte für die abfeiernde Gästekurve waren eingesackt. Luzern wird noch schwer kämpfen müssen nicht abzusteigen, das neue Stadion soll trotzdem auf jeden Fall kommen, egal wie das heuer sportlich ausgeht. Zuerst muss aber die Abstimmung am Sonntag dafür ausgehen, aber das sollte doch klappen denk ich. Nach kalten 92 Minuten ging es dann zurück ins Zentrum wo es rund um den Bahnhof noch den einen oder anderen Kurzeinsatz der Polizei gab, aber mehr als ein paar Scharmützel waren dabei auch nicht weiter festzustellen. So das der bereitgestellte Wasserwerfer wieder in die Garage gestellt wurde, und wieder beschauliche Ruhe im vorweihnachtlichen Luzern einkehren konnte.



































































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