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SV Sandhausen - Wuppertaler SV  1:1 (1:1)

  am 22.11.2008, Hardtwaldstadion, Deutschland, 3. Liga, 1.350 Zuschauer  


Kurz nach 7:00 war jedenfalls Tagwache, und nach dem üblichen Morgenritual stellte man eine halbe Stunde später durch das Zimmerfenster fest, das das Auto mit gut 5 cm Neuschnee rundum bedeckt war. Auch die Aussentemperatur unter dem Gefrierpunkt verhieß zumindest fussballtechnisch wenig Gutes. Das Internet gab für den heutigen Tag aber noch keine handfesten Informationen bezüglich Bespielbarkeit der diversen Plätze her, wie denn auch … Das es jedenfalls überall kräftig in den deutschen Landen runtergeschneit hatte verriet jedenfalls wenig überraschend der Wetterdienst. Zur Auswahl in näherer Umgebung stand ja 4. Liga in Ansbach und Ingolstadt. Und eben gut 300 Kilometer entfernt, der nächste mir fehlende Drittligaground in Sandhausen (zwischen Mannheim und Sinsheim). Aber dort umsonst für eine Absage über 600 Kilometer zusätzlich hinzureiten war auch nicht gerade eine optimistische Tagesplanung. Aber da es sowieso keine Alternativen gab in diesem Winterchaos beschloss ich positive Strahlung gen Sandhausen zu senden und erstmal das Auto schnee- und eisfrei zu machen. Als dies erledigt war konnte es kurz nach 8:00 Uhr dann losgehen. Die Autobahn war zwar stellenweise etwas rutschig aber doch recht gut gesalzen und befahrbar. Der Taupunkt wurde auch bald überschritten und so ging es die 300 Kilometer über Nürnberg, Heilbronn und Sinsheim ins verschneite Sandhausen nahe Mannheim/Heidelberg. Kurz nach 11:00 nach dem Verlassen der sicheren Autobahn verfuhr man sich dann noch kurz aufgrund einer Strassenbaustelle, um dann doch im Hardtwald an der südlichen Sandhauser Stadtgrenze anzukommen. Ein stadionnaher Parkplatz war dann auch sofort gecheckt und man inspizierte die Platzverhältnisse vor Ort. Und es lag… Überraschung! Eine gut 5-10cm dicke Schneeschicht am Platz, das 3 Stunden vor Beginn, sah nicht gut aus. Ab Richtung Organisatoren und mal eben nachgefragt. Und jetzt wirklich Erstaunen positiver Art meinerseits: „Soeben wurde mit dem DFB Verantwortlichen ausverhandelt und entschieden: „Es wird gespielt!“. Ein Blitzräumkommando mit Schneefräse, Schaufeln und Scheibtruhen wurde auf das Feld geschickt und dann hieß es „Schnee marsch und weg!“, was auch hervorragend klappte. Glück war das dieser erste Schneefall noch nicht den Boden durchgefrieren ließ, sprich es konnte ohne große Verletzungsgefahr angepfiffen werden. Gut, also hieß es wieder 3 Stunden bis Kickoff über die Runden bringen. Das schmucke Stadion selbst stand quasi im „Nichts“ von Sandhausen, sogar außerhalb der Ortsgrenze, sprich nomen est omen – dort war auch nichts weiter. Halt nicht ganz, in unmittelbarer Nachbarschaft war auch die Hardtwaldhalle hingebaut. Ein etwas größerer Turnsaal mit Zusehergalerie. Und das Schicksal wollte es halt so, man zog sich ein U16 Damenbasketballspiel in der gut beheizten Halle rein, denn nachher sollte es noch kalt genug werden. Auch der Preis für ein Sitzplatzticket unter Dach der neuen Stahlrohrtribüne war mit 17.- Euro recht geschmalzen für ein Drittligaspiel, aber angesichts der Witterung kaufte man halt so eines um 90 Minuten vor Beginn das Stadion zu betreten. Somit konnte es auch leer noch gut abfotografiert werden für das Albumarchiv. Die Fangruppen beider Teams kamen dann auch jeweils als Erste bald nach mir um ihre jeweiligen Kurven zu beflaggen. Wuppertal mit gut 100-150 Mann insgesamt am Start im Stehbereich der Gegengerade. Die durchwegs jugendliche Heimkurve im Eck der neuen Hintertortribüne. Hier bot sich auch mehr als erwartet, die gut 50 Supportinteressierten zogen ihr Ding das gesamte Spiel durch und sorgten für mehr Stimmung als ich mir selbst ausgerechnet hatte hier und heute. Auch die Rotblauen aus Wuppertal legten für dieses eher unattraktive Awaygame einen guten Support hin. Auch die Temperaturen förderten ja nicht gerade den Spaß an der Freude heute.
Jedenfalls gab es zu Spielbeginn von beiden Kurven Intros zu fotografieren, was sich auch ganz gut lohnte. Dann hieß es Ball frei und der WSV legte sofort wie von der Tarantel gestochen los und erzielte in Minute 3 das 0:1. Der SVS brauchte danach einiges an Zeit um das zu verdauen, schaffte aber dann doch noch in Hälfte 1 das fällige 1:1. Auch hier war dann der Sturm ans warme Buffet immens. Auch wenn sich hin und wieder die Sonne zeigte, es wahr und blieb bitterkalt bis zum Schluss. Und auch am Feld tat sich wenig bis nichts mehr. Halbchancen, eine rote Karte gegen den WSV und ein Abseitstreffer kurz vor dem Ende waren die weiteren Highlights bis zum Schlusspfiff. Sofort nach diesem startete ich mein Auto und machte mich auf die 700 km Rückfahrt, welche mit Einbruch der Dunkelheit nach Heilbronn erst so richtig rutschig spaßig wurde. 400 Kilometer Schneefahrbahn machten das ganze zu einer anstrengenden, aber Gott sei Dank unfallfreien Sache welche fast 9 Stunden dauern sollte, aber immerhin wieder 2 Drittligagrounds eingesackt. Der Winter kann kommen …








































































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