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Diósgyõri VTK 1910 - Szombathelyi Haladás  1:0 (1:0)

  am 01.11.2008, Diósgyõri Stadion, Ungarn, Nemzeti Bajnoksag I, 4.000 Zuschauer  


Für gut 20 Euro pro Nase bekam man Logis (ohne Kost) in einem Zweisternhotel nahe der Innenstadt von Miskolc. Der Standard war für unsere Bedürfnisse mehr als ausreichend und nach kurzem Abstellen des Gepäcks ging es gleich Richtung Innenstadt. Von dort war das Stadion des DVTK mit einer gut viertelstündigen Strassenbahnfahrt direkt zu erreichen. Selbst wenn man wollte war es uns nicht möglich Tickets dafür zu erwerben, aufgrund der Überbelegung eine Stunde vor Anpfiff war das aber auch nicht weiter relevant. Einige andere waren nämlich auch schon in Richtung Vorstadt Diosgyör unterwegs. Beziehungsweise ist es der Standort einer der ältesten und bedeutendsten Burgen Ungarns in einer der ältesten Siedlungen Europas. Diese ist letztendlich aber jetzt mit Miskolc urban zusammengewachsen und eben durch diverse Verbindungen leicht zu erreichen. Als man am Stadion Diosgyör ankam war die Dunkelheit schon über das Stadion hereingebrochen, was fototechnisch nicht mehr ganz ideal war. Man versorgte sich zuerst wieder mit Getränken (auch hier war es essentechnisch nicht viel besser) und dann mit einer Eintrittskarte Gegengerade um 1.200 Forint im unüberdachten Bereich. Die Gegengerade wirkte überhaupt etwas inhomogen. Mehrere Bauphasen der Aufstockung dürfte dieses Stadion bereits hinter sich haben. Mittels Tribünenerweiterung und Stichgängen entstand hier eine Art Mini-Bari zumindest was die Gegengerade betrifft. Die Haupttribüne war sonst typisch ungarisch. Hoch und nicht über die gesamte Länge gebaut. Im Bauch unten noch die Kabinen beherbergt. Der Zuschauerzuspruch recht in Ordnung mit einer gut gefüllten Geraden und ein paar Supportern je Kurve. Auch von Haladas waren die üblichen Verdächtigen in ihrer Busstärkenanzahl wieder vor Ort. Diese setzten auch die optischen Akzente mit Pyro und Bengalen. Diosgyör bedachte auch hier im Stadion die bereits Verstorbenen und schmückte einen kompletten Teilsektor mit Grabkerzen und auch sonst wurden im ganzen Stadion verteilt Teelichter angezündet. Irgendwie doch eigenartig, aber andere Länder andere Sitten halt. Zu Spielbeginn gab es dann auch eine Trauerminute. Ebenso wurde vom Stadionsprecher auf die Ereignisse von Streda (Dunajska – Slovan mit schweren Übergriffen der Polizei auf eigens angereiste ungarische Gäste von Streda) eingegangen, was wütende ungarische Schimpfchoräle auf die Slowakei zur Folge hatte. Das sportliche Niveau dieser Begegnung war auch so eher durchschnittlich. Der abstiegsgefährdete DVTK kämpfte mit Mann und Maus gegen den Dritten um überlebenswichtige Punkte. Und das sollte sich auszahlen, denn irgendwie war nicht wirklich zu erkennen wer da wirklich das viel besser platzierte Team war. Schon nach einer knappen halben Stunde fiel der erlösende Treffer zum 1:0. Dieser Vorsprung konnte sowohl in die Pause als auch bis zum Ende über die Zeit gerettet werden. Sehr zur Freude der RotWeissen welche teilweise mehr oder weniger siegestrunken Richtung Innenstadt aufbrachen, so wie wir auch. Dort gönnte man sich endlich das verdiente Abendmahl um günstiges Geld um sich danach noch den einen oder anderen (die einen mehr die anderen weniger) GuteNacht Trunk zu geben und dann mehr oder weniger lang verdient die Nachtruhe zu genießen.



















































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