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Zalaegerszegi Te - FC Fehérvár  2:0 (1:0)

  am 18.10.2008, ZTE Arena, Ungarn, Nemzeti Bajnoksag I, 3.200 Zuschauer  


Da es mir aus zeitlichen Gründen unmöglich war, mich eine der anderen TR Touren anzuschließen, entschied ich mich für diesen, meinem Wochenenddomizil nahe gelegen Ground, im Osten Ungarns.
Die Anreise stellte sich trotz fehlender Straßenkarte und nicht vorhandenem Navigationssystems als relativ unproblematisch heraus. So traf ich plangemäß eine Stunde vor Anpfiff am ZTE Stadion in Zalaegerszeg an. Einlasskontrollen waren, im 2003 erneuerten Stadion, nicht vorhanden. Der Zuschauerzuspruch war wie erwartet nicht sonderlich groß. Einzig der Sektor von Fehérvár war bereits einigermaßen gut gefüllt.
Von der Eggerseer Kurve fehlte zunächst jede Spur. Erst fünf Minuten nach Anpfiff wurden die rund hundert Supportwilligen von der perfekt ausgerüsteten Polizei zum Sektor begleitet. Nach cirka 15 Minuten waren die zwei Fetzen dann vor dem Sektor positioniert und man vernahm erste kurze Gesänge. Der harte Kern von Fehérvár hingegen sang zu diesem Zeitpunkt bereits 30 Minuten durchgehend. Auch der Fahneneinsatz war von Beginn an recht ansprechend. Das Niveau des Spiels war über die gesamte Spielzeit erschreckend schlecht. Trotzdem konnten die Heimischen etwas mehr überzeugen und gingen relativ früh in Führung, was dann auch mit etwas Pyro gefeiert wurde.
Sehr schön anzusehen waren die älteren Herren der Blau-Weißen, welche in beachtlicher Anzahl auf der Haupttribüne Platz nahmen. Der Unmut über Schiedsrichter, Gegner, die eigene Mannschaft und allem was sonst noch so anfällt, wurde in teilweise unglaublicher Intensität nach außen getragen. Wie es diese Herren schaffen, trotz regelmäßigen Matchbesuchen, ein derart hohes Alter zu erreichen ist bewundernswert.
Nach Seitenwechsel blieb der Bereich hinter dem Armada Fetzen abermals leer. Die Halbzeit wurde von den Kurvenbesuchern genutzt, um sich einige Bierchen zu genehmigen. Wenn dieses Vorhaben einmal etwas länger dauert, scheint dies für die Führungspersonen auch kein Problem zu sein. Nach gut 10 Minuten der 2. Halbzeit versuchten der Vorsänger, sowie der Vortrommler wieder etwas Stimmung in den Block zu bringen. Beide taten sich dabei etwas schwer, da auch sie noch ständig eine Hand am Bierbecher hatten. Die Stärken der Szene in Zaelegerszeg liegen wohl eher außerhalb des Stadions.
In der Nachspielzeit erzielte der ZTE noch das 2:0 aus einem Elfmeter.
Ein Teil der Mitgereisten wechselte danach den Sektor. Ein Aufeinandertreffen konnte allerdings vom Ordnerdienst unterbunden werden. Nach dem Spiel krachte es an allen Ecken.
Und auch die Polizei fand schnell gefallen daran, den Abend mit etwas Tränengas und Blut ausklingen zu lassen.








































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