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Sampdoria Genua - Chievo Verona  1:1 (0:0)

  am 21.09.2008, Stadio Luigi Ferraris, Italien, Serie A, 26.000 Zuschauer  


Sonntagmorgen trafen wir dann endlich am eigentlichen Ziel unserer Reise an. Das Luigi Ferraris und dessen Kurve, welche mit Sicherheit zu den kreativsten und einflussreichsten in ganz Europa zählt. Fanden doch auch unzählige Gruppen hier Inspiration und holten sich Anregungen für eigene Aktionen. Doch so wie in ganz Italien schränkt leider auch hier die zunehmende Repression die Gruppen immer mehr ein. Der Umstand, dass drei Jungs, welche aus Wien angereist waren, um 10 Uhr morgens vor diesem gewaltigen Stadion in Genua standen schockierte das Sicherheitspersonal am Eingang der Gradinata Sud doch sichtlich. Uns erleichterte dieser Umstand den Zutritt massiv und so durfte man dann auch ins Innere vortreten. Vielen Dank auch an Stefano von den Ultras Tito Cucchiaroni für die Gastfreundschaft die uns entgegengebracht wurde. So unterhielt man sich noch mit den Jungs der UTC welche bereits alles fürs Spiel vorbereiteten und tauschte einige Fanutensilien. Im Gespräch mit einem Griechen der Ultras Athens, welcher des öfteren in Genua zu Gast ist, wurde uns noch einmal verdeutlicht wie sehr man in Athen unserem verspielten Duell mit Olympiakos nachtrauert. So genoss man die erste Eindrücke dieses wunderbaren Stadions vom zweiten Rang der Sud aus und die Vorfreude aufs Spiel wuchs dabei ins Unermessliche. Man konnte sich bereits vorstellen, welch wunderbare Stimmung, in dieser architektonisch fanfreundlichsten Kurve die wir je sahen, aufkommen kann. Dieses Dach bietet einfach perfekte Vorraussetzungen für einen atemberaubenden Support. Under the shed!
Für uns wurde es dann allerdings Zeit, sich die im Internet erworbenen Karten vom Fanshop im inneren der Stadt abzuholen. Ein kurzer Besuch am Meer durfte danach auch nicht fehlen. So nutzte man bei perfektem Wetter die verbleibende Zeit um sich etwas der Stadt hinzugeben.
Am Stadion bzw. vor dem Stadion bereiteten inzwischen die UTC ein Spruchband vor, welches die Sampdoriani bereits seit längerem begleitet.
„Rivogliamo i nostri striscioni“ prangte im bekannten Design auf einer Wand vor der Sud. Auch die Fetzten aller namhaften Gruppen wurden vor dem Stadion präsentiert. Was verdeutlicht wie beschiessen die Situation im Ursprungsland der Ultrakultur momentan ist. Nur nicht aufgeben!
Aufgrund des unattraktiven Gegners schaffte es der Verein nicht alle Karte an den Mann zu bringen. Bis auf die sehr teure Haupttribüne konnte man jedoch von sehr gutem Besuch sprechen. Kurz vor Anpfiff bescherte uns der Wettergott einen massiven Wolkenbruch. Fantastische Bedingungen für eine Fußballschlacht, welche den technisch besser eingeschätzten Doriani nicht unbedingt zu gute kommen sollten. Beim Einlaufen der Mannschaften präsentierte die Gradinata Sud die vorbereiteten Fahnen. Ein sehr schönes Bild das in die Kurve gezaubert wurde. Auf Zaunbehang wurde aufgrund der vorherrschenden Bedingungen gänzlich verzichtet. Weiters scheint der Zusammenhalt zwischen der aktiven Fanszene und der normalen Fans in der Hafenstadt besonders groß zu sein, was angesichts der Berichterstattung im TV und den Printmedien nicht anzunehmen wäre.
Die Unterstützung für die Mannschaft dann wie erwartet enthusiastisch. Gemischt mit dem strömenden Regen eine fantastische Atmosphäre.
Auch die North Side Verona war mit vermutlich einem 50-Sitzer vertreten. Bis auf kurze Schmährufe gegen die Nord von Sampdoria, von welcher ebenfalls immer wieder Gesänge vernommen wurden, konnten die Vorstädtler aber nie wirklich auffallen.
Am Spielfeld dominierten die Blucerchiati ganz klar. Chievo versuchte das kampfbetonte Spiel eher über Konter für sich zu entscheiden.
Der spielstarke Cassano rieß das Spiel immer wieder an sich und öffnete Räume für seine Mitspieler. Leider vermochte keiner den Ball im Tor unterzubringen.
Kurz nach der Pause, wurden die Heimischen Anhänger endlich von ihrem Leiden befreit. Franceschini vollendete einen wunderschönen Spielzug zur hochverdienten Führung.
Doch die Freude hielt nicht lange, denn im Gegenzug erzielte Chievo sofort den Anschlusstreffer. Danach beschlossen die Gelb-blauen sich ausschließlich aufs Verteidigen zu konzentrieren. Sampdoria schaffte es danach nicht mehr die wichtigen 3 Punkte einzufahren und somit blieb es beim bitteren Unentschieden.
Für uns galt es nun allerdings schnellstmöglich abzureisen, damit man es auch noch rechtzeitig zum Sonntagabendspiel in Mailand schafft.


































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