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Dunajska Streda - FK Matador Puchov  2:3 (0:3)

  am 07.06.2008, Štadion DAC, Slowakei, 2. Liga Zapad, 1.050 Zuschauer  


Wie eingangs schon gesagt, sollte hier heute der Meister geehrt werden. Zwar war der Tabellenzweite aus Púchov zu Gast, allerdings war es die letzte Runde und Púchov hatte bereits vier Punkte Rückstand. Parkplatz vorm Haupteingang und erfreulicher Weise freier Eintritt. Dennoch konnte man zur Meisterfeier der dritten Liga nur etwa 1.000 Leute hinterm Ofen hervorlocken. Dennoch: Alleine das Stadion lohnt den Besuch des Oldstyle verliebten Hoppers. Ein richtiger Ostblockbau, der außer Haupttribüne mit Dach und windschiefen Klappsitzen auch eine überdachte Gegengerade und gleich sieben oder acht (!) freistehende Stehplatzsektoren zu bieten hat.
Am Unterrang der Gegengerade hatten es sich rund 20-30 sangesfreudige Heimfans gemütlich gemacht, die auch mindestens so viele Stoffteile über die ganze Länge platziert hatten. Sonderbares war da zu sehen: Streda okay, aber was Australien, Spanien, Frankreich, Milan und Inter hier zu suchen hatten, entzieht sich der Kenntnis des Schreibers. Als Choreo gabs schwache Pyrotechnik, Konfetti und Klopapierrollen. Während Auswärtsfans nirgends erspähen zu waren, gabs eine kleine Abordnung von Fradi, die sich auch mit Zaunfahne hier eingefunden hatte. Dies verwunderte wiederum weniger, wenn man weiß, dass die ungarische Minderheit in diesem Teil der Slowakei die Bevölkerungsmehrheit stellt.
Rechtzeitig zum Anstoß begannen heftige Regenfälle, sodass wir es uns vorläufig auf der Haupttribüne gemütlich machten. Kaum hatte das Spiel begonnen, sorgte der einzige Farbige am Feld für Aufsehen. Der Spieler namens Salomon Visdom machte in der ersten Minute das 0:1, legte nur vier Minuten später ein zweites Tor nach und erzielte bis zur 38. Minute einen lupenreinen Hattrick. Für uns blieb die Suche nach einer herzhaften Klobasa leider erfolglos, weil das Stadionrestaurant eine Pizzeria ist. Immerhin ein Bier zum Diskontpreis und zur Pause wechselten wir ins Lokal gegenüber, das uns seit der Fraditest hier bekannt war. Obwohl die Küche auch hier kalt blieb, verbracht man eine Zeit lang in diesem Beisl und unterhielt sich mit den Einheimischen. Nach etwa einer Stunde Spielzeit gings zurück ins Stadion, wo die Aufholjagd vom DAC beim 2:3 stecken blieb. Nach dem Match gabs dennoch Jubel und eine kleine Meisterfeier mit Sektduschen, Pokal und „we are the Champions“.
Für uns gings zügig und störungsfrei zurück nach Wien, wo man noch einige Tornados bei einer Lokaleröffnung traf und bei Freibier bis zum Morgen feierte




















































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