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FC St. Gallen - FC Thun  3:0 (1:0)

  am 23.02.2008, Stadion Espenmoos, Schweiz, Super League, 10.500 Zuschauer  


Es war wieder mal Altach auswärts am Plan und aufgrund des Sonntagstermins ergab sich die Gelegenheit das Rapidmatch am Samstag mit St. Gallen zu doppeln. Schließlich fehlte das Stadion Espenmoos noch in meiner Liste und nach der Frühjahrssaison 2008 wechselt man ja in die neue AFG Arena an den Stadtrand. Andere Interessierte waren auch schnell gefunden und so machte ich mich um 09.00 Uhr morgens mit zwei „Klempnern“ per Auto auf den weiten weg nach Westen. Bis München war verkehrstechnisch alles halbwegs in Ordnung und es ging zügig voran. Auf dem Weg von der bayrischen Hauptstadt zum Bodensee gab’s allerdings zwei heftige Staus und vor allem jener vor Bregenz kostete uns so viel Zeit, dass wir nicht mehr damit rechneten, das Spiel noch zu sehen. In der Schweiz ging’s dann wieder besser, die Autobahnvignette wurde „gespart“ und trotz Messe kam man letztendlich mit nur rund zehn Minuten Verspätung an die Kassen. Nach kurzem Gespräch gewährte man und auch gegen die Bezahlung von Euro Einlass und verzichtete auf Franken, sodass wir uns um 18.00 statt wie geplant um 17.45 an der Nordtribüne des Stadions befanden.
Unser Standplatz war zwar nicht der allerbeste, aber immerhin gelang es, schräg gegenüber der Heimkurve, einige Stimmungsfotos zu machen und die Reste der Heimchoreo abzulichten. Das Stadion selbst verfügt über eine ziemlich große Haupttribüne, deren Dach nach oben gewölbt ist und auf der es großteils Stehplätze gibt. Die Gegengerade ist ziemlich unspektakulär und bietet sowohl Steher als auch Schalensitze. Der Heimblock hinterm Tor ist überdacht und kommt, wenn er so voll wie an jenem Abend ist, schon sehr mächtig rüber. Das relativ niedrige Dach sorgt für tolle Akustik und diese wussten die Sankt Galler auch auszunutzen. Schließlich noch die andere Hintertortribüne, die ziemlich kurios anmutet: etwa ein Drittel besteht aus einer Stahlkonstruktion, die für die Auswärtsfans reserviert ist und mit gut 100 „Thunfischen“ besetzt war. Der Rest ist eine Holz-Stahl-Konstruktion auf die normale Sessel (!) geschraubt sind und die mit einer Zeltplane überdacht wurde. Schaut ziemlich zugig und wackelig aus, das Ding. Aber scheinbar wollte man angesichts des baldigen Auszuges hier nicht mehr allzu viel investieren. An jenem Samstag war der Tempel jedenfalls mit über 10.000 Besuchern so gut wie ausverkauft.
Sankt Gallen dominierte das Match sowohl am Rasen als auch auf den Rängen, ohne dabei zu glänzen. Es lag vielmehr am Gegner auf Grün und Tribüne, dass man sich immer wieder gut in Szene setzen konnte. Während wir unsere wenigen Franken in Bier und Bratwurst in der Tüte investierten, erspielte sich St. Gallen dann doch einige gute Chancen, von denen knapp vor der Pause eine zur verdienten Führung genutzt wurde. Nach einem kleinen Ausflug meinerseits zur Fankurve der Westschweizer ging’s in der zweiten Halbzeit in ähnlicher Tonart weiter. Während allerdings die Thuner Fans kaum mehr über die Grenze der Wahrnehmbarkeit hinauskamen, wurde der Block des FCSG immer besser. Ziemlich beeindruckende Klatscheinlagen wurden recht motiviert mit Fahnen, Doppelhaltern und auch etwas Pyro kombiniert – eine junge und ambitionierte Kurve mit teilweise nicht unbekanntem Liedgut. Schließlich bedankte sich die Mannschaft auch noch mit 2:0 nach einer guten Stunde und dem sehr späten dritten Tor, wodurch man zwischen sich und die ebenfalls Abstiegs gefährdeten Thuner vorläufig vier Punkte Abstand bringen konnte.
Ein netter Ausflug ins Nachbarland, der mit einem künftigen Lost Ground und einer echt kurzweiligen Darbietung des Heimblocks belohnt wurde, endete mit einer problemlosen Abreise. Diesmal ging’s über die Bundesstraße nach Feldkirch, wo man nach dem Einchecken in der Jugendherberge gemeinsam mit der Besatzung eines ebenfalls bereits angereisten Busses der UR gemeinsam das Nachtleben erkundete, ehe es am nächsten Tag nach einem unterklassigen Vorspiel zum „Skandalmatch“ nach Altach ging. Mein abschließender Dank gilt Michael von den Klempnern, einem umsichtigen und souveränen Piloten
























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