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Paok Saloniki - Veria FC  2:0 (1:0)

  am 08.12.2007, Toumba, Griechenland, A Ethniki, 18.000 Zuschauer  


Allgegenwärtig schon in den Kilometern rund ums Stadion ist das Wappen von PAOK. Sei es auf diversesten Aufklebern, auf offiziellen Plakaten oder auf illegalen Wandmalereien. Auch innert des kesselartigen Stadions dominieren das Wappen und die schwarzweißen Klubfarben. Das Stadio Toumbas wurde für die Fußballbewerbe der olympischen Sommerspiele 2004 generalsaniert und bietet heute 28.800 Besuchern Platz. Nur ein kleiner Teil, nämlich die Haupttribüne, ist überdacht, was aber angesichts der Wetterverhältnisse in Griechenland nebensächlich erscheint. Trotz der Aschenbahn hatten wir von unseren 20-Euro-Plätzen auf der Gegengerade gute Sicht aufs Feld und den Rest des Stadions.
Die Heimfans sind hinterm Tor in der weitläufigen und einrangigen Kurve postiert. Von Beginn an herrschten hervorragende Lautstärkeverhältnisse, und auch optisch hatte man einiges zu bieten. Papierschlangen, Stoff am Zaun und an Fahnenstangen, gekonnte Schalparaden und weniger gekonnte Pyrotechnik. Besonders beeindruckend war aber die Lautstärke, vor allem dann, wenn man abwechselnd die beiden Längstribünen bei der Ehre packte und zu hervorragend funktionierenden Wechselgesängen „herausforderte“. Der Auswärtsmob war etwa 20 Leute stark und hatte zwei Zaunfahnen dabei. Ansonsten war man nicht weiter auffällig. Die Gastronomie war bis auf Pepsi und Chips nicht vorhanden. Am Spielfeld leider ein Grottenkick, und wäre nicht der Auswärtstormann einer von der gnädigen Sorte, so hätten wir wohl keine Treffer gesehen. So ließ er pro Halbzeit jeweils einen haltbaren Schuss nach vorne abprallen und die Saloniki-Offensive brauchte sich nur zu bedanken.
Unmittelbar nach dem Match gings etwas umständlich mit dem Bus retour zum Bahnhof und dies deshalb, weil für etwa eine Stunde keiner kam. Nachdem man die Schlafwagenabteile für die letzte Zugfahrt reserviert hatte, machte man sich noch für eine kleine Runde durchs Touristenzentrum auf in die Stadt. „Christkindlmarkt“, Beislszene und Wahrzeichen wurden besichtigt, ehe man in einer Imbissbude in Bahnhofsnähe einkehrte. Einiges aus der Speisekarte wurde verkostet, ehe man mit Ouzo aus Achtellitergläsern, Wodka und Bier den idealen Grundstein für den schlimmsten Absturz der Tour legte. Im Speisewagen wurde nachgelegt und der Whisky sorgte dafür, dass vor allem Xindl Kupfa ein böses Damenspitzerl nach Hause brachte und später beim Zoll für den einen oder andere Lacher/Auszucker sorgte. Irgendwann fand dann auch der letzte Krieger in die Koje und am folgenden Morgen kam man dann in Bulgariens Hauptstadt Sofia an.Einmal noch Schließfach, einmal nur Frühstück mit Herrengedeck und einmal noch Stadtrundgang, wobei man sagen muss, dass Sofia insgesamt nicht besonders reizvoll ist. Immerhin sahen wir das Denkmal der Namenspatronin der Stadt, einen Skiflohmarkt, die eine oder andere Kirche und das Nationalstadion. In einen Toprestaurant wurde zum sehr fairen Preis diniert und gegen 15.00 Uhr gings zum letzten Match der Tour.














































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