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Ferencvárosi TC - Baktalórántháza VSE  2:0 (1:0)

  am 19.11.2007, Üllői út Stadion, Ungarn, NB II Keleti Csoport, 3.000 Zuschauer  


Montagabend (18 Uhr), Meisterschaft in Ungarn. Und auch dieses Mal wieder eine 6 Mann Autobesatzung (5xTR, 1xXindl) die sich auf den Weg dorthin machte. Gegen 13 Uhr ging es vom Schwechater Bahnhof aus, auf die ca. 250km Autobahnfahrt. Gemütlich, ohne große Hektik wurde diese rund dreistündige Anfahrt, nach zig Zwischenstopps um auch die durstigen Mäuler zu befriedigen und wohl einer der letzten Grenzaufenthalte (vor dem Wegfall dieser im Dezember) gemeistert. Gegen 16 Uhr war man also am vereinbarten Treffpunkt mit den Leuten der Green Monsters am Stadionparkplatz angekommen. Dort wie gewohnt eine herzliche Begrüßung und das trotz der doch etwas vorhandenen Sprachbarriere.
Gemeinsam ging es zum üblichen Würstelstand/Parktreffpunkt der aktiven Leute, wo das ein oder andere Gespräch geführt und auch die diversen Vorbereitungen fürs heutige Spiel getroffen wurden. Ebenfalls aus Wien noch anzutreffen, drei ebenfalls bekannte Gesichter aus unserer Kurve die via Zug den Weg gen Ungarn angetreten haben. Für Unterhaltung war also gesorgt und rund eine Stunde vor Ankick ging es dann Richtung Heimsektor.
Die Sicherheitskontrollen recht streng, doch gelang alles was mit rein sollte auch wieder mit ins Stadioninnere. Die Kurve wurde geziert von 2 Hauptbannern, welche die Green Monsters und die Stormy Scamps sind. Unser kleiner TR Gästefetzen und ein neuer Fradi Donau-Boys sez. Vienna Banner rundeten das Zaunfahnenbild ab. Die Kurve füllte sich erst sehr spät, aber schlussendlich doch mit rund 700-800 Personen. Die Green Monsters stellen den Vorsänger, welcher ohne Tonanlage und Megaphon auskommen musste, da beides in den letzten Spielen eingegangen ist. Ungewöhnlich für österreichische Verhältnisse, dass neben ihm einmal ein Trommler der Stormy Scamps und einer der Green Monsters „am“ Zaun saßen und diese zu dritt den Ton angaben. Trotz dieser eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeit gelang die Koordination der Kurve ausgesprochen gut und es ertönten auch echt lautstarke Gesänge aus der Kurve. Zwar nicht durchgehend, aber in sehr regelmäßigen Abständen. Auch gab es diverse Hüpfeinlagen (auch mit dem Rücken zum Spielfeld) und einen durchgängigen Fahnen und Doppelhaltereinsatz zu bewundern. Mitten drinnen, auch eine unserer mitgenommen, bekannten Balkenfahnen.
Intro zur ersten Halbzeit war eine flächendeckende Schalparade über die ganze Kurve, unterstützt durch Doppelhalter und Fahnen, einer großen „1899“ Schwenkfahne, Rauch und 4 Bengalen der Green Monsters hinter ihrem Banner gezündet. Die Stormy Scamps verzichteten gänzlich auf Pyroeinsatz und hantierten ausschließlich mit Stoffteilen. Die gezündeten Pyroartikel interessierten zu Beginn wie auch später niemanden. Auch eine Videoüberwachung sucht man vergeblich. Hier ticken die Uhren doch „noch“ anders. Lange Zeit wurden die Gruppen vom Präsidenten und den Ordnern (waren viele früher Hools von Fradi) ja ausgesperrt, das Verhältnis ihnen gegenüber ist weiterhin äußerst kritisch, doch man hielt durch und darf wieder rein. Ohne die Kurve fehlte Fradi einfach das Herz. Das dürfte wohl schlussendlich auch eingesehen worden sein. Weiterhin geht es dem Klub ohne weitere Sponsoren aber finanziell äußerst schlecht. Die Zukunft des Vereins keineswegs abgesichert und man darf gespannt sein, wie es in der nächsten Zeit weitergeht!
Kurz nach dem Start in dieses Spiel gedachte man mit lauten Rufen und einem in ungarischer Sprache gehaltenem Banner an den von einem Polizisten erschossenen Toten Tifosi in Italien (Gabriele Sandri R.I.P.).
Heute konnte auf alle Fälle ein weiterer Schritt wieder zurück in Liga 1 vollstreckt werden. In jeder der beiden Halbzeiten konnte ein Tor erzielt werden und vor allem nach Tor Nummer 1 brannte es im Green Monsters Eck wieder vorzüglich. Auf ein Intro zur zweiten Halbzeit wurde heute verzichtet, dafür gab es ein letztes Mal noch Fackelalarm nach dem erzielten 2:0 für Fradi.
Gästefans waren zwar ein Dutzend inkl. Mini-Banner anwesend. Doch Aktivitäten waren Fehlanzeige.
Die Spieler richteten ihre Klatschhände nach den geschafften 3 Punkten in Richtung Kurve und wurden von dieser auch freundlich verabschiedet.
Nach dem Spiel ging es mit den Fradi-Leuten abermals wieder zurück zu ihrem üblichen Treffpunkt und nach Verköstigung diverser heimischen Spezialitäten machte man sich eine Stunde später wieder auf den Rückweg auf. Dank an die Jungs der GM für die Gastfreundschaft.
Retour war mein Gefährt dann noch zusätzlich um eine Person der Wiener Zugfahrerfraktion gefüllt und zu siebent meisterte man die 250km wieder nach Wien zurück
Ganz ordentlicher Heimauftritt von Fradi und eine echt herzliche Gastfreundschaft rufen nach mehr!
Hajra Fradi!
































































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