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FC Etzella Ettelbrück - FC Wiltz 71  3:1 (2:0)

  am 19.09.2007, Stade du Centre Sportif de Deich, Luxemburg, Division National Serie 1, 514 Zuschauer  


Das Centre Sportif de Deich liegt an der gleichnamigen Rue und bietet außer ein paar Trainingsplätzen auf gutem Niveau auch Tennisanlagen und eine Sporthalle. Mitten in diesem Komplex ist auch das nette Fußball- und Leichtathletikstadion, das bezüglich Größe, Anlage und Komfort auch eines der besseren in der niederösterreichischen Landesliga sein könnte. Doch heute war erste Liga Luxemburg angesagt und für sieben Euro gewährte man uns Zutritt. Nachdem man das Stadion schon gegen Mittag inspiziert hatte, machte ich es mir auf der überdachten Haupttribüne direkt unter dem kleinen VIP-Bereich bequem, während sich Kupfa ums erste Bier im Stadion anstellte. Freudestrahlend kam er zurück, denn es gab nicht nur alkoholisches der Marke Diekirch aus der Drittelliterflasche, er wurde von der Zugsbekanntschaft auch gleich auf die erste Runde eingeladen. Natürlich ließ man sich nicht lumpen und im weiteren Verlauf des Abends und Spiels gabs noch die eine oder andere gegenseitige Bierspende und angeregte Gespräche über Fußball mit den Einheimischen.
Kurz zum Stadion und zum Match: Links und rechts der bereits erwähnten Haupttribüne gibt’s noch zwei unüberdachte Behelfstribünen und gegenüber zwei Betonstiegen. Allesamt sind sie mit neuen schmucken Plastiksitzen ausgestattet. Das Flutlicht ist nicht berauschend, reicht aber für den Ligabetrieb aus, und wie immer bei der Existenz einer solchen stört auch hier die Laufbahn.
Das Spiel war bereits nach einer halben Stunde gelaufen. Zu diesem Zeitpunkt führte Ettelbrück nämlich bereits mit 2:0 und sorgte mit dem dritten Tor kurz vor der Pause für die endgültige Entscheidung. Der FC Wiltz („Wooltz!“), insbesondere der Schlussmann, war an diesem Abend eindeutig zu schwach und so gabs in Halbzeit zwei lediglich den Ehrentreffer für die Gäste. Es gab einen kleinen Fanclub der Heimmannschaft, der sich’s mit einer Trommel und zwei Kisten Bier (!) neben der überdachten Tribüne bequem machte und von Zeit zu Zeit auch skandierte und sang. Rings um die Kantine behielten aber die Gästefans die Oberhand und nach der obligatorischen Fotorunde verbrachten auch wir hier den Rest des vom Niveau her schlimmer erwarteten Matches.
Nach dem Spiel machten sich vor allem bei Kupfa die lange Fahrt und die schnellen Biere bemerkbar und nachdem man am Heimweg noch ein Fastfood Lokal und einige Bars heimgesucht hatte, gings zur Geisterstunde ab in die Falle.
Am kommenden Morgen gings die restlichen knapp 200 Kilometer nach Brüssel und zum Einchecken in der dortigen Jugendherberge, ehe man sich im Stadtzentrum mit dem Rest der grünweißen Meute traf. Zu den Vorfällen vor, während und nach dem Match gibt’s, wie üblich, die Fotos und den Bericht im Teil 1 der aktuellen Ausgabe vom „Tornados Spezial“. Jedenfalls trat man nach Spielschluss zu fünft per Pedes den Weg retour zur Herberge an, was aufgrund der Einstellung der belgischen Polizei in Bezug auf Fans anderer Vereine angeblich gar nicht so ungefährlich war (A.C.A.B.!!!). Nichtsdestotrotz kam man einige Biere später und mit einem Mann „Überbuchung“ unbeschadet an. Zum ursprünglichen Duo gesellten sich mittlerweile TR Fichtl, Michael von den GL, und Xindl Linker. Letzterer verließ uns aber frühmorgens wieder, da ihn seine Hoppingpläne vorerst in Richtung Berlin trieben.
Das verbleibende Quartett machte sich nach dem durchaus brauchbaren Frühstück auf in Richtung Süden und raus aus der beschissenen europäischen Hauptstadt. Landschaftlich wenig reizvoll, aber dafür nicht allzu lange war die Strecke nach Frankreich und nach einem erneuten „Supermarktüberfall“ kam man noch am Vormittag in der gewünschten Unterkunft an. Es handelte sich dabei um ein so genanntes Hotel der Gruppe „Formule 1“, welches zwar sehr spartanisch und steril eingerichtet ist, aber unseren Ansprüchen (Bett, TV, Dusche, WC) aufgrund des hervorragenden Preisleistungsverhältnissen (EUR 30.- pro Zimmer und Nacht) sehr entgegen kam. Nach kurzer Rast wurde noch die nette Stadt in der Gegend (Charlesville) inspiziert und dann gings die letzten 20 Kilometer weiter zum Schauplatz des für den Tag ausgewählten Spiels, nach Sedan.
Nachdem man sich Karten für 11 Euro am Rande der Gegengerade gekauft und den Fanshop besichtigt hatte, blieb noch Zeit für eine Runde ums Stadion und durchs Zentrum. Ein paar Gassen mit Schaufenstern und eine Burg später machten sich die Magen knurrend bemerkbar. Mangels eines passenden Restaurants probierte man die lokale Köstlichkeit, nämlich ein bis zum Bersten mit diversem Frittiertem und fetten Saucen gefülltes Riesenbaguette, welches am Stadtplatz mit Todesverachtung knapp aber letztendlich doch rechtzeitig vorm Anstoß bezwungen wurde.












































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